Welt 24.11.2025
15:13 Uhr

Reggae-Legende Jimmy Cliff stirbt mit 81 Jahren


Mit „You Can Get it If You Really Want“ trug er zum internationalen Durchbruch der Reggae-Musik bei. Am Montag teilte seine Familie mit, dass Jimmy Cliff mit 81 Jahren gestorben ist.

Reggae-Legende Jimmy Cliff stirbt mit 81 Jahren

Der jamaikanische Reggae-Musiker Jimmy Cliff ist tot. Dies teilte seine Familie am Montag über die sozialen Medien (verlinkt auf https://www.instagram.com/p/DRb4cExDAa5/?hl=de) mit. „Mit tiefer Trauer teile ich mit, dass mein Ehemann Jimmy Cliff aufgrund eines Anfalls, gefolgt von einer Lungenentzündung, verstorben ist“, heißt es auf Instagram. „Jimmy, mein Liebling, mögest du in Frieden ruhen.“ Und an die Fans gerichtet: „Bitte seid euch bewusst, dass eure Unterstützung während seiner gesamten Karriere seine Stärke war. Er schätzte jeden einzelnen Fan für seine Liebe sehr.“ Cliff, der mit Hits wie „Many Rivers to Cross“, „You Can Get it If You Really Want“ und „Vietnam“ zum internationalen Durchbruch der Reggae-Musik beitrug, wurde 81 Jahre alt. Er war gebürtiger Jamaikaner, der sich als Teenager der aufstrebenden Musikszene in Kingston anschloss und in den 1960er-Jahren Mitbegründer einer Bewegung war, zu der auch zukünftige Stars wie Bob Marley, Toots Hibbert und Peter Tosh gehörten. Neben der Musik begeisterte sich Cliff auch für die Schauspielerei. Im Film „The Harder They Come“ verkörperte er den aufstrebenden Reggae-Musiker Ivanhoe „Ivan“ Martin, der wegen eines Karriere-Knicks kriminell wird. Cliff war für sieben Grammys nominiert und gewann zweimal den Preis für das beste Reggae-Album: 1986 für „Cliff Hanger“ und 2012 für das treffend benannte „Rebirth“, das als sein bestes Werk seit Jahren gilt. Im Jahr 2010 wurde Cliff schließlich in die Rock and Roll Hall of Fame aufgenommen.