Im Zusammenhang mit dem islamistisch motivierten Messerangriff am Berliner Holocaust-Mahnmal (verlinkt auf https://www.welt.de/politik/deutschland/plus255537512/Berlin-Warum-der-Attentaeter-vom-Holocaust-Mahnmal-die-Polizei-vor-neue-Probleme-stellt.html) im vergangenen Jahr hat es eine weitere Festnahme gegeben. Polizisten nahmen am Mittwochmorgen aufgrund eines Haftbefehls in Berlin-Lichtenberg den Syrer Khalaf A. fest. Gegen A. wird wegen Beihilfe zum versuchten Mord und zur gefährlichen Körperverletzung ermittelt. Die Behörden prüfen mögliche Verbindungen zum Täter und dessen Umfeld. Der Messer-Angreifer Wassim Al M. war bereits vom Berliner Kammergericht verurteilt worden (verlinkt auf https://www.welt.de/politik/deutschland/article69a93e7d79ec6de0dad41e5c/urteil-in-berlin-messerangriff-am-holocaust-mahnmal-is-anhaenger-zu-13-jahren-haft-verurteilt.html) . Der 20 Jahre alte Syrer erhielt wegen versuchten Mordes und versuchter Mitgliedschaft in einer terroristischen Vereinigung im Ausland eine Freiheitsstrafe von 13 Jahren. Das Gericht wertete die Tat als radikal-islamistisch und antisemitisch motiviert. Der Täter hatte im Februar 2025 einen spanischen Touristen im Stelenfeld des Holocaust-Mahnmals mit einem Messer schwer verletzt. Nach Überzeugung des Gerichts reiste er gezielt aus Leipzig nach Berlin, um im Namen der Terrormiliz „Islamischer Staat“ einen Anschlag zu verüben. Der Generalbundesanwalt glaubt, dass der nun festgenommene Syrer den Nachmittag vor der Tat mit Wassim Al M. verbracht und ihn ermutigt hat, die Tat zu begehen. Wir sind das WELT-Investigativteam: Sie haben Hinweise für uns? Dann melden Sie sich gerne, auch vertraulich – per E-Mail (verlinkt auf mailto:investigativ@welt.de) oder über den verschlüsselten Messenger Threema (8SNK792J).