Welt 11.12.2025
23:04 Uhr

Patient zerstört Scheiben von Einsatzwagen und greift Rettungskräfte an – Sanitäter müssen flüchten


Am Abend werden Einsatzkräfte zu einem Notfall in Dresden gerufen. Bei der Versorgung des Mannes werden die Retter plötzlich selbst angegriffen. Die Polizei muss anrücken. Die Feuerwehr verurteilte den Angriff aufs Schärfste.

Patient zerstört Scheiben von Einsatzwagen und greift Rettungskräfte an – Sanitäter müssen flüchten

Die Besatzung eines Rettungswagens ist in Dresden von einem Patienten bedrängt worden. Bei der Versorgung des 37-Jährigen habe dieser die Einsatzkräfte plötzlich massiv bedroht und beleidigt, teilte die Feuerwehr mit (verlinkt auf https://www.presseportal.de/blaulicht/pm/154636/6177640) . Als der Mann zudem übergriffig wurde und das Innere des Rettungswagens beschädigte, brachten sich die Helfer demnach in Sicherheit und setzten einen Notruf ab. Der Patient zerstörte den Angaben zufolge mehrere Scheiben und nahm medizinische Geräte und Taschen aus dem Rettungswagen. Anschließend flüchtete er vom Einsatzort in der Dresdner Neustadt. Kurz darauf sei er von Polizeikräften überwältigt worden. Die betroffenen Einsatzkräfte blieben körperlich unverletzt, stehen aber unter dem Eindruck der Ereignisse, wie die Feuerwehr weiter mitteilte. Der Rettungswagen sei erheblich beschädigt und vorerst nicht mehr einsatzbereit. Was der genaue Auslöser für den medizinischen Notfall war, blieb unklar. Auch zum weiteren Vorgehen nach der Überwältigung konnte ein Polizeisprecher am Abend zunächst keine Angaben machen. Die Feuerwehr Dresden verurteilte den Übergriff: „Wer Rettungskräfte bedroht oder angreift, überschreitet eine klare Grenze. Unsere Einsatzkräfte helfen Menschen in Not – sie dürfen dabei niemals selbst zur Zielscheibe werden. Solche Taten sind völlig inakzeptabel und werden von uns nicht toleriert“, hieß es in der Mitteilung weiter.