Welt 25.12.2025
17:45 Uhr

Päckchen statt Knöllchen – Polizisten überraschen Lkw-Fahrer an Autobahnraststätten


Nicht immer sind Gespräche mit der Polizei auf Autobahnraststätten für Lastwagenfahrer angenehm. Zu Weihnachten allerdings ging es statt um Ladungssicherheit und Höchstgeschwindigkeit darum, den Fahrern eine Freude zu machen. Dieser Plan ging offenbar auf.

Päckchen statt Knöllchen – Polizisten überraschen Lkw-Fahrer an Autobahnraststätten

Für Lastwagenfahrer auf den Autobahnen 1 und 27 gab es eine Weihnachtsüberraschung. Die Polizei beschenkte Fahrer an Rastanlagen mit Geschenktüten, wie die Beamten mitteilten (verlinkt auf https://www.presseportal.de/blaulicht/pm/68441/6185863) . Die Fahrer müssen die Feiertage wegen Fahrverboten, geschlossenen Betrieben oder laufenden Transportaufträgen fernab ihrer Heimat und Familien verbringen. An der Rastanlage bei Langwedel auf der A27 südöstlich von Bremen wurden knapp 70 Geschenketüten verteilt. Mit der Aktion am 1. Weihnachtstag wollte die Polizei den Angaben nach die wichtige Arbeit der Kraftfahrer für die Versorgung würdigen: „Mit dieser Aktion wollten wir unseren Dank ausdrücken und gleichzeitig daran erinnern, wie wichtig die Arbeit der Fahrerinnen und Fahrer für unser tägliches Leben ist“, sagte Autobahnpolizei-Chef Boris Koch. Es sei „schön zu sehen, wie kleine Gesten große Wirkung zeigen können“. Polizist Ole Fastenau ergänzte: „Auch wir freuen uns, mal als Weihnachtshelfer fungieren zu können.“ In den Tüten befanden sich unter anderem Süßigkeiten, Getränke, Lebensmittel und Hygieneartikel. Auch der Rotary-Club und der Rastanlagenbetreiber beteiligten sich an der Aktion. Die Polizisten nutzten die Übergabe auch für Gespräche mit den Lastwagenfahrern. Auch auf der A1 wurden in Niedersachsen unter anderem Süßigkeiten an Rasthöfen verteilt, dort von der Polizei und dem Verein Doc-Stop, der sich um die medizinische Versorgung von Lkw-Fahrer unterwegs kümmert. Beim Anklopfen an die Fahrerkabinen hätten die Polizisten in erstaunte Gesichter geblickt. „Der erste Gedanke war bei manchem Fahrer: ‚Nicht schon wieder eine Kontrolle‘“, hieß es in einer Mitteilung (verlinkt auf https://www.presseportal.de/blaulicht/pm/59458/6185868) . Die Reaktionen reichten demnach „von ehrlicher Freude bis hin zu sichtbarer Rührung – auch die eine oder andere Träne blieb nicht aus“. Die Aktionen soll es nach Angaben der Beamten auch im kommenden Jahr geben.