Die AfD setzt auf Werte wie Tradition und Familie und funktioniert auch als Familienunternehmen. Ehefrauen, Töchter, Brüder, Onkel und Tanten arbeiten in den Büros der Abgeordneten und sorgen dafür, dass auch das Geld in der Familie bleibt. Das ist nicht wirklich illegal, wird aber zurzeit stark kritisiert. Doch was soll die AfD machen? Sie hat einen zweifelhaften Ruf, und kaum jemand möchte mit ihr in Verbindung gebracht werden. Abgeordnete finden deshalb keine normalen, qualifizierten Arbeitskräfte und müssen gezwungenermaßen auf Familienangehörige, Rechtsradikale oder Kriminelle zurückgreifen. So wird eine Partei praktisch in Filz und Vetternwirtschaft getrieben, wobei Vettern noch den geringsten Teil ausmachen. Die Bevölkerung ist aufgerufen, der AfD aus diesem Dilemma herauszuhelfen. Was spricht dagegen, wenn Mitglieder der Antifa ein Praktikum bei einem AfD-Abgeordneten machen oder Omas gegen rechts als Büroleiterinnen arbeiten? Und vielen Menschen mit einem unsicheren Aufenthaltsstatus könnte mit einer Festanstellung in der AfD-Bundestagsfraktion nachhaltig geholfen werden.