Der Oberbürgermeister von Brand-Erbisdorf (Kreis Mittelsachsen) soll bei einem Jagdunfall einen Mann schwer verletzt haben. Nach Angaben der Polizei hatten sich Martin Antonow (parteilos) und ein 20-jähriger Mann am 1. November im Ortsteil Langenau zur Jagd verabredet. Aktuellen Erkenntnissen zufolge habe der 63-jährige Oberbürgermeister während des Treffens den Ladezustand seiner Flinte kontrollieren wollen, als sich auf einer Jagdkanzel ein Schuss löste. Das Projektil soll den jungen Mann getroffen haben, er kam mit schweren Verletzungen ins Krankenhaus. Die Kriminalpolizei ermittelt gegen den Oberbürgermeister wegen fahrlässiger Körperverletzung. Bürgermeister sagt, er sei traumatisiert Der „ Freien Presse (verlinkt auf https://www.freiepresse.de/mittelsachsen/freiberg/der-schuss-hat-sich-aus-meiner-buechse-geloest-brand-erbisdorfs-ob-martin-antonow-verursacht-schweren-jagdunfall-artikel14065270) “, die zuvor über den Vorfall berichtet hatte, sagte Antonow demnach: „Ich war nach dem Unfall zwei Wochen krankgeschrieben. Das Geschehen hat mich traumatisiert.“ Der verletzte junge Mann sei ein Freund der Familie. „Ich hoffe auch sehr, dass keine dauerhaften Körperschäden zurückbleiben“, sagte der Oberbürgermeister. „Der Schuss hat sich aus meiner Büchse gelöst“, sagte Antwonow. In dem Medienbericht sagte Antonow, dass seine Waffenbesitzkarte und sein Jagdschein von der Polizei vorerst eingezogen worden seien. „Fehler müssen eine Strafe nach sich ziehen – dazu stehe ich“, sagte er der Zeitung. Auf Anfrage der dpa äußerte sich Antonow nicht.