Welt 13.02.2026
12:09 Uhr

Nicht zum Prinz Karneval ernannt – Trump droht Köln


Das hat Köln jetzt davon: Weil er bei der Wahl zum wichtigsten Herrscher über die Narren leer ausging, will sich Donald Trump an der Karnevalshochburg rächen.

Nicht zum Prinz Karneval ernannt – Trump droht Köln

Der Beginn der jecken Tage im Rheinland (verlinkt auf https://www.welt.de/newsticker/dpa_nt/infoline_nt/panorama_nt/article698d434a62ee8b267c15c323/karneval-als-krisenschild-narren-feiern-im-regen.html) hat für Kopfschütteln in Washington gesorgt: Man schaue mit großer Irritation auf Köln und halte die Entscheidung des dortigen Festkomitees für „unverständlich und lächerlich“, heißt es aus dem Weißen Haus. Der Grund für die Aufregung: Nachdem er schon beim Friedensnobelpreis und den Oscars (als bester Hauptdarsteller in der Dokumentation über seine Frau Melania) leer ausgegangen war, hatte sich US-Präsident Donald Trump berechtigte Hoffnung auf die Wahl zu Prinz Karneval gemacht. Niemand auf diesem Planeten habe mehr närrische Sachen gesagt als er und noch mehr Leute dazu gebracht, sich für mehrere Tage sinnlos zu betrinken, so der sichtlich wütende Trump. Trump versteht Karnevalisten nicht Dass ihm ein 32-jähriger Vertriebsleiter im Versicherungswesen vorgezogen werde, der außer einer Tanzkarriere bei den Höppemötzjer und einer Mitgliedschaft Mitglied im Fußkorps der Prinzen-Garde Köln 1906 e.V. über keinerlei nennenswerten Erfahrungen im Showbusiness verfüge, kränke ihn ungemein, ließ der US-Präsident in einem Brief an den Elferrat durchblicken (verlinkt auf https://www.welt.de/politik/ausland/article696dd0fe173ea7f40d17cb94/donald-trump-schreibt-brisanten-brief-fuehle-mich-nicht-mehr-verpflichtet-an-frieden-zu-denken.html) . Deshalb werde er ab sofort die Interessen der USA in den Vordergrund rücken und sehe sich nicht mehr länger dazu verpflichtet, in der Öffentlichkeit schlechte Witze zu machen oder sein Hinterteil an dem von Vizepräsident J.D. Vance zu reiben, stellte Trump klar. Köln zeigt sich konziliant Die Drohung des US-Präsidenten, sämtliche Wagen beim Kölner Rosenmontagszug mit ihm als Motiv mit amerikanischen Präzisionswaffen unschädlich zu machen, löste unterdessen einen Schock in der Domstadt aus: „Außer ein paar geschmacklosen Trump-Gags ist uns doch nichts eingefallen“, ist aus Köln verzweifelt zu vernehmen, „schließlich durften wir ja zu Putin nichts machen (verlinkt auf https://www.welt.de/newsticker/dpa_nt/infoline_nt/panorama_nt/article698b3d51b08ffe5b8f60c1b2/koelner-karnevalisten-verteidigen-fehlenden-putin-wagen.html) .“ Um den vergnatzten US-Präsidenten wieder gnädig zu stimmen, will man ihn jetzt wenigstens zur Jungfrau ernennen. Folgen Sie GLASAUGE trotzdem auf Facebook (verlinkt auf http://www.facebook.com/glasauge.satire) , X (verlinkt auf https://twitter.com/WELT_GLASAUGE) oder Instagram (verlinkt auf https://www.instagram.com/glasauge_satire/) – oder schreiben Sie in den Kommentaren, weshalb Trump der Größte ist und Sie über diesen Artikel so gar nicht lachen können!