Die FDP-Europapolitikerin Marie-Agnes Strack-Zimmermann hat die Bundesregierung dazu aufgerufen, die in den USA lagernden deutschen Goldreserven im Wert von 164 Milliarden Euro (verlinkt auf https://www.welt.de/wirtschaft/plus255535554/Goldreserven-3352-Tonnen-ein-Drittel-in-Amerika-was-die-Bundesbank-mit-ihrem-Rekord-Schatz-vorhat.html) abzuziehen. „In einer Zeit wachsender globaler Unsicherheiten und unter der unberechenbaren US-Politik von Präsident Trump ist es nicht länger vertretbar, dass rund 37 Prozent der deutschen Goldreserven, mehr als 1230 Tonnen, in Tresoren der Federal Reserve in New York lagern“, so die Vorsitzende des Verteidigungsausschusses im Europäischen Parlament zum „Spiegel“. Dass Deutschland rechtlich zwar Eigentümer des Goldes ist, aber keine uneingeschränkte physische Kontrolle über diese Vermögenswerte ausüben könne, sei angesichts der aktuellen internationalen Spannungen ein wachsendes Risiko. „Vor diesem Hintergrund fordere ich die Bundesregierung auf, schnellstmöglich einen klaren Zeitplan zur vollständigen Rückführung der deutschen Goldreserven nach Deutschland vorzulegen“, sagte Strack-Zimmermann. Bundesbank und Finanzministerium seien „verpflichtet, eine transparente Risikobewertung vorzulegen, die politische und rechtliche Risiken der Auslandslagerung differenziert darstellt“, so Strack-Zimmermann weiter. Auch die deutschen Parlamentarier seien in der Pflicht: „Der Bundestag muss in einer Sondersitzung über die Zukunft unserer Reserven und die Sicherstellung unserer wirtschaftlichen Unabhängigkeit beraten“, forderte Strack-Zimmermann.