Vertrauen ist gut, Vorsorge ist besser: Unter diesem Motto hat die Nato heute ein groß angelegtes Manöver im Arktischen Ozean gestartet. „Es ist wichtig, dass wir auf eine militärische Auseinandersetzung mit unserem momentan potenziell schlimmsten Feind so gut wie möglich vorbereitet sind“, erklärte der Oberste Befehlshaber des westlichen Verteidigungsbündnisses, Admiral Alexus G. Grynkewich (verlinkt auf https://www.welt.de/politik/article695f7fbc482dcf8831fcd7be/interne-anweisung-der-natous-admiral-muesste-daenemark-und-groenland-gegen-trump-verteidigen.html) . Bei der Verteidigungsübung „Nordic Schizophrenia“ gehe es darum, das zu Dänemark gehörende Nato-Gebiet Grönland gegen einen Angriff seitens der Nato zu verteidigen (verlinkt auf https://www.welt.de/politik/ausland/article695ff19adbd8ef6a9a9082b5/groenland-mein-rat-an-die-europaeischen-staatschefs-warnt-vance-drastische-forderungen-aus-daenemark.html) , so Grynkewich. Damit reagiere man auf die sich verdichtenden Hinweise einer möglichen Aggression seitens der Nato und ihres wichtigsten Mitglieds (verlinkt auf https://www.welt.de/politik/ausland/article695a9c62fb77630dac27750d/groenland-bald-frau-von-trump-berater-postet-karte-in-us-farben-daenemark-reagiert-schockiert.html) gegen die Insel im Nordatlantik. Nato bereitet sich vor Seit den frühen Morgenstunden spielen Militärverbände der Nato unter realistischen Bedingungen das Eintreten des Bündnisfalls nach Artikel 5 durch, wonach ein Angriff auf ein Mitgliedsland als Angriff auf alle 32 Verbündeten gilt. „Wir simulieren den nicht unwahrscheinlichen Fall, dass demnächst erst Dänemark und dann – nach Eingreifen der Nato – die USA den Bündnisfall ausrufen werden“, bemerkte Grynkewich im Lagezentrum der Verteidigungsübung, während sich Scharfschützen der Nato gegenseitig mit gezogenen Waffen in Schach hielten. Bislang sei der Gefechtstest sehr zufriedenstellend verlaufen, hieß es aus militärischen Kreisen. So habe etwa eine norwegische Fregatte im Verlauf des Seemanövers „Friendly Firestorm“ erfolgreich eine kanadische Versorgungsplattform versenkt, weil sie „irgendwie amerikanisch“ gewirkt habe. Die Generäle lobten den „erfolgreichen Probelauf asymmetrischer Bündnisverteidigung“ und sprachen von einem „völlig neuen Ansatz kollektiver Selbstgefährdung“ zur Verwirrung des Feindes. Gefahr ausgeschaltet? US-Admiral Grynkewich zog kurz vor seiner probeweisen Gefangennahme und Neutralisierung ein positives Zwischenfazit der Übung: Zwar sei ein erheblicher Teil der Nato-Flotte beschädigt, ein Drittel der Kommunikationssysteme zerstört und die Befehlskette vollständig widersprüchlich, doch genau das sei das Ziel gewesen. „Wenn wir uns im Ernstfall zuerst gegenseitig ausschalten, bleibt für niemanden mehr die Kapazität, Schaden anzurichten“, erklärte er zufrieden. Entsprechend groß ist nun die Erleichterung in den Nato-Mitgliedsländern. Sollten sich die Bündnispartner weiterhin so effizient selbst sabotieren, gehe von dem Verteidigungsbündnis glücklicherweise keinerlei Gefahr mehr aus. Folgen Sie GLASAUGE trotzdem auf Facebook (verlinkt auf http://www.facebook.com/glasauge.satire) , X (verlinkt auf https://twitter.com/WELT_GLASAUGE) oder Instagram (verlinkt auf https://www.instagram.com/glasauge_satire/) – und verpassen Sie künftig keine Scherzartikel und Zusatzsatiren!