Wie beliebt Handballspiele bei den TV-Zuschauern sind, hat jüngst die EM der Männer gezeigt. Rund 12,8 Millionen Menschen (verlinkt auf https://www.welt.de/sport/handball/article6980590278c88161f9da4126/handball-em-besser-als-die-letzten-spiele-der-dfb-elf-finale-sorgt-fuer-traum-quote.html) etwa sahen am vergangenen Sonntag das Finale der deutschen Auswahl von Bundestrainer Alfred Gislason gegen Dänemark (27:34) – zur Freude des ZDF. Künftig aber werden das ZDF und auch die ARD, (verlinkt auf https://www.welt.de/sport/handball/article6981aaab48913c2281393982/handball-die-wollen-uns-ans-bein-pinkeln-alfred-gislason-rechnet-mit-experten-ab.html) die neben Dyn die deutschen Auftritte beim jüngsten Turnier übertragen haben, einem Konkurrenten den Vortritt lassen müssen: Denn ProSiebenSat.1 ist der nächste Coup auf dem TV-Rechte-Markt gelungen. Nach dem Kauf der Lizenzen für die wichtigsten Spiele der kommenden drei Handball-Weltmeisterschaften erwarb die Sendergruppe nun auch die Rechte für rund 60 Länderspiele der Männer- und Frauenteams des Deutschen Handball-Bundes (DHB). Das gaben der Sportchef Gernot Bauer und der DHB-Vorstandsvorsitzende Mark Schober beim Kongress SpoBis in Hamburg bekannt. EM-Turniere weiterhin bei öffentlich-rechtlichen Sendern Der Kontrakt gilt für die kommenden sechs Jahre. Er gilt für alle Heim-Länderspiele der Frauen und Männer sowie weitere Partien im Ausland. Die erste Übertragung ist das Spiel des Vize-Weltmeisters gegen die Frauen aus Slowenien am 8. März in der EM-Qualifikation bei ProSieben MAXX (15 Uhr). Anschließend laufen die beiden Länderspiele der Männer gegen Ägypten am 19. und 22. März bei ProSieben. Abonnieren Sie WELTMeister bei Spotify (verlinkt auf https://open.spotify.com/show/7CX3rSNRL11YEnW7IzkWIS?si=82f337b82c6b4e32&nd=1&dlsi=56417d9ce6fc406c) , Apple Podcasts (verlinkt auf https://podcasts.apple.com/de/podcast/weltmeister/id1852960967) oder direkt per RSS-Feed (verlinkt auf https://weltmeister.podigee.io/feed/mp3) . Zuvor hatte sich die Sendergruppe bereits die WM-Turniere der Männer 2027, 2029 und 2031 gesichert und dabei ARD und ZDF ausgestochen. Zu dem Paket gehören auch drei WM-Turniere der Frauen sowie die Qualifikationsspiele der Frauen und Männer für Olympia 2028. Die Rechte für die kommenden EM-Turniere liegen hingegen bei den beiden öffentlich-rechtlichen Sendern. Die Einigung mit der EHF umfasst die EM-Spiele der deutschen Männer- und Frauen-Nationalmannschaften bis 2030.