Nach einer lebensgefährlichen Stichverletzung im niederrheinischen Grefrath sitzt zudem ein 16-jähriger mutmaßlicher Täter wegen des Verdachts des versuchten Totschlags in Untersuchungshaft. Am Rande einer Karnevalsfeier war nach früheren Angaben der Polizei ein 20-jähriger Mann niedergestochen und lebensgefährlich verletzt worden. Die Tat hatte sich in der Nacht von Donnerstag auf Freitag kurz vor Mitternacht auf einem Parkplatz neben einem Eissportzentrum ereignet, in dem Hunderte Menschen in einem Festzelt eine Karnevalsfeier an Altweiber besucht hatten. Der Verdächtige habe die afghanische Staatsangehörigkeit. Nach bisherigem Ermittlungsstand sei es zwischen dem späteren Opfer und einem Trio, zu dem der 16-Jährige zählte, zu einem Streit gekommen. Der Gesundheitszustand des 20-Jährigen hatte sich am Freitag stabilisiert, er wurde aber weiter im Krankenhaus behandelt. Die Umstände der Tat seien weiterhin unklar. Mehrere Messerangriffe überschatten Karneval In Havixbeck im Kreis Coesfeld ist ein 55 Jahre alter Mann durch einen Messerangriff lebensgefährlich verletzt worden. Wie Polizei und Staatsanwaltschaft mitteilten, kam es am Sonntag zunächst zu einem verbalen Streit zwischen dem 55-Jährigen und einem 26-Jährigen. Im Verlauf des Streits soll der 26-Jährige dann mit einem Messer auf den Oberkörper des Mannes eingestochen haben. Rettungskräfte brachten den 55-Jährigen in ein Krankenhaus. Nach jüngstem Stand besteht keine Lebensgefahr mehr. Der Tatverdächtige flüchtete zunächst vom Tatort. Einsatzkräfte nahmen den 26-jährigen Deutschen später an seiner Wohnung fest. Der Hintergrund der Tat ist noch unklar. Eine Mordkommission ermittelt. Wie die Polizei mitteilte, gerieten mehrere Personen am Samstagabend bei einer Karnevalsparty in Leverkusen in Streit. Einer von ihnen zückte ein Messer und stach damit auf einen 15-Jährigen ein – das Messer traf eine Arterie am Oberschenkel und der Junge verlor sehr viel Blut. Im Krankenhaus wurde er notoperiert, inzwischen schwebt er nach Polizeiangaben nicht mehr in Lebensgefahr. Der Tat verdächtigt wird ein 20-jähriger Deutscher, er wurde festgenommen. In Wuppertal mussten Rettungskräfte wegen einer weiteren Messerattacke ausrücken. In einem Bus gab es am späten Samstagabend einen Streit zwischen zwei Gruppen. Der Streit eskalierte, jemand zückte ein Messer und mehrere Menschen wurden durch Messerstiche verletzt, wie die Polizei mitteilte. Der Busfahrer hielt an und alarmierte die Polizei. Die Verletzten kamen ins Krankenhaus, und ein Tatverdächtiger wurde gefasst. Laut „Bild“ handelte es sich bei beiden Gruppen um Karnevalisten. Der Tatverdächtige soll ein 20 Jahre alter Deutscher sein, welcher der Polizei bereits bekannt war. Die Verletzten sollen zwischen 19 und 24 Jahre alt gewesen sein.