Welt 26.02.2026
09:47 Uhr

Medienbericht heizt Spekulationen um Klopp-Aus bei Red Bull an


Die „Salzburger Nachrichten“ berichten, dass Jürgen Klopp bei Red Bull vor dem Aus steht. Der Konzern soll mit der Entwicklung unter dem Head of Global Soccer nicht zufrieden sein. Über einen möglichen Nachfolger wird geredet. Red Bull reagiert.

Medienbericht heizt Spekulationen um Klopp-Aus bei Red Bull an

Er war omnipräsent in den vergangenen Wochen. Mal war er zu sehen, wie er in Antholz im Schnee stand und die Glocke für die letzte Runde bei einem olympischen Biathlon-Rennen läutete. Es gab Bilder von ihm aus dem Deutschen Haus, in dem er sich im gelben Hoodie und roter Beanie des Team Deutschlands unter die Gäste mischte. Auch beim Ball des Sports am vergangenen Wochenende in der Festhalle Frankfurt war er zugegen. Hinter Jürgen Klopp liegen ereignisreiche Tage. Seit dem 1. Januar 2025 ist der 58-Jährige für Red Bull als Head of Global Soccer (verlinkt auf https://www.welt.de/sport/fussball/article696e23994b28d19bc4344f0a/juergen-klopp-ich-bin-an-einem-punkt-an-dem-ich-im-reinen-mit-mir-bin.html) tätig. So überraschend wie die Verpflichtung des langjährigen Erfolgstrainers von Borussia Dortmund und dem FC Liverpool damals war, so überraschend liest sich ein Bericht der Salzburger Nachrichten am Donnerstag. „Steht Jürgen Klopp bei Red Bull vor dem Abschied?“, fragt die österreichische Zeitung in der Überschrift von einem Artikel, in dem sie mutmaßt, dass Klopp „wegen der fehlenden sportlichen Entwicklung unter seiner Führung zunehmend kritisch gesehen werden soll“, wie es heißt. Er war angetreten, um dabei zu helfen, die Red-Bull-Vereine, zu denen unter anderem RB Leipzig, Bragantino/Brasilien, New York/ USA gehören, weiter nach oben und sie mit einer neuen Philosophie (wenn möglich) zu Titeln zu führen. Klopps Vertrag ist bis 2029 datiert In den „Salzburger Nachrichten“ heißt es, dass der österreichische Konzern Klopp keine Steine in den Weg legen würde, wenn er im Sommer wieder als Trainer arbeiten möchte. Angeblich soll sogar schon ein Nachfolger auserkoren worden sein: Oliver Glasner. Der 51 Jahre alte Trainer, mit dem Eintracht Frankfurt 2022 die Europa League gewann, soll Premier-League-Klub Crystal Palace bis spätestens zum Saisonende verlassen. Der Österreicher soll sich dem Bericht zufolge die Klopp-Rolle demnach zutrauen und vorstellen können. Glasner war schon als Sportkoordinator und Co-Trainer bei RB Salzburg tätig. Auf Nachfrage ließ Red-Bull-Chef Oliver Mintzlaff am Donnerstag in einem Statement verlauten: „Das ist völliger Schwachsinn und komplett aus der Luft gegriffen. Im Gegenteil: Wir sind extrem zufrieden mit der Arbeit von Jürgen Klopp. Er investiert sehr viel, ist in permanentem Austausch mit unseren Trainern sowie Sportdirektoren und entwickelt unsere Red Bull Fußballphilosophie nachhaltig weiter. Wir sind davon überzeugt, dass er der richtige Mann für diesen Job ist. Darauf legen wir unseren gesamten Fokus und unsere Energie.“ Klopps Vertrag bei Red Bull ist bis 2029 datiert.