Welt 29.01.2026
12:27 Uhr

Mann fährt zwei Mal in Tür von jüdischem Zentrum – Polizei startet Verfahren wegen Hassverbrechen


In New York ist es zu einer Attacke auf eine jüdische Einrichtung gekommen. Ermittlungen wegen eines möglichen Hassverbrechens wurden eingeleitet. Der New Yorker Bürgermeister Zohran Mamdani bezeichnete den Vorfall als „zutiefst beunruhigend“.

Mann fährt zwei Mal in Tür von jüdischem Zentrum – Polizei startet Verfahren wegen Hassverbrechen

Ein Mann hat in New York eine Autoattacke gegen ein jüdisches Zentrum verübt. Wie die Polizei mitteilte, habe er mit seinem Fahrzeug am Mittwoch mehrfach den Hintereingang des Hauptsitzes der orthodoxen Gemeinschaft Chabad Lubawitsch in Brooklyn gerammt. Videoaufnahmen zeigen, wie das Auto gegen die Tür rast, zurücksetzt und dann erneut in sie hineinfährt. Der Fahrer des Autos sei festgenommen worden, sagte die New Yorker Polizeipräsidentin Jessica Tisch. Es seien Ermittlungen wegen eines möglichen Hassverbrechens eingeleitet worden. Verletzte gab es bei dem Vorfall nicht. New Yorks Bürgermeister Zohran Mamdani bezeichnete den Vorfall als „zutiefst beunruhigend“. Jegliche Bedrohung einer jüdischen Einrichtung müsse ernst genommen werden. „Antisemitismus hat in unserer Stadt keinen Platz, und Gewalt oder Einschüchterung gegen jüdische New Yorker sind inakzeptabel“, schrieb Mamdani im Onlinedienst X. In den USA war zuletzt eine Zunahme antisemitischer Vorfälle verzeichnet worden. New York ist die Heimat der größten jüdischen Gemeinschaft außerhalb Israels.