Welt 26.11.2025
14:54 Uhr

Männer sollen 19-Jährige vor den Augen ihres Partners in Rom vergewaltigt haben


In Rom soll eine 19-Jährige in einem Park brutal von mehreren Männern vergewaltigt worden sein. Bei den festgenommenen Tatverdächtigen handelt es sich um Migranten. Die Tat löst Entsetzen aus.

Männer sollen 19-Jährige vor den Augen ihres Partners in Rom vergewaltigt haben

Ein schweres Sexualverbrechen in Rom sorgt landesweit für Empörung. Eine 19-Jährige soll in der Nacht zum 25. Oktober von mehreren Männern überfallen und vergewaltigt worden sein, während ihr 24-jähriger Freund von den Angreifern festgehalten wurde. Über den Fall berichten unter anderem die Zeitung „Corriere della Sera“ (verlinkt auf https://roma.corriere.it/notizie/cronaca/25_novembre_26/tor-tre-teste-il-racconto-della-ragazza-stuprata-aggrediti-nel-buio-e-minacciati-di-morte-uno-di-loro-mi-ha-detto-adesso-vieni-e284a32b-eadb-4017-b57c-f478064e7xlk.shtml) sowie das öffentlich-rechtliche Nachrichtenportal „Rai News“. Der Angriff ereignete sich demnach in einem Park im östlichen Stadtteil Tor Tre Teste. Das junge Paar hatte sich in ein Auto zurückgezogen, als der Wagen plötzlich von mehreren Männern umstellt wurde. Die Täter sollen eine Scheibe eingeschlagen, die Frau aus dem Auto gezerrt und dann abwechselnd missbraucht haben. Die Opfer sprachen zuerst von mindestens fünf Angreifern. Polizei nimmt drei Verdächtige fest Die Polizei machte den Fall erst am Dienstag öffentlich – am Internationalen Tag zur Beseitigung von Gewalt gegen Frauen. (verlinkt auf https://www.welt.de/themen/gewalt-gegen-frauen/) Die Behörden wollten die laufenden Ermittlungen zuvor mit einer Bekanntmachung des Falls nicht gefährden. Mittlerweile wurden drei Verdächtige festgenommen. Nach Angaben der italienischen Medien sollen zwei von ihnen aus Marokko stammen, beim dritten Mann gehen die Ermittler von einem Marokkaner oder Tunesier aus. Alle drei befinden sich in Untersuchungshaft und seien von den Opfern identifiziert worden. Zusätzlich wurde DNA eines weiteren mutmaßlichen Täters gesichert, nach dem nun gefahndet wird. Der Fall löste in Italien heftige Reaktionen aus. Vertreter der römischen Stadtregierung sprachen von einem „barbarischen“ Angriff und erklärten, die Sicherheitslage in der Hauptstadt sei besorgniserregend. Mehrere Kommunalpolitiker forderten den Ausbau von Videoüberwachung und eine speziell ausgerichtete städtische Polizeieinheit zur Prävention von Gewalt. Vize-Ministerpräsident Matteo Salvini der rechtsnationalen Lega verwies auf einen Gesetzesvorschlag seiner Partei, der unter anderem eine chemische Kastration für Sexualstraftäter vorsieht. Ministerpräsidentin Giorgia Meloni (verlinkt auf https://www.welt.de/themen/giorgia-meloni/) äußerte sich nicht zu dem konkreten Verbrechen, fand aber am Orange Day deutliche Worte: Der Staat müsse sicherstellen, dass sich „keine Frau in Italien jemals wieder bedroht oder alleingelassen fühlt“.