Ein unbekannter Linksextremer hält die Hauptstadt in Atem: Wie es heißt, soll der im Untergrund agierende Mann weder Autos angezündet haben, noch den S-Bahn-Verkehr sabotiert oder für einen flächendeckenden Stromausfall gesorgt haben. „Ganz im Gegenteil: Die Person schippte heimlich Schnee auf den Gehwegen und wurde dabei beobachtet, wie sie ältere Menschen bei der derzeitigen Glätte freundlich über die Straße begleitete“, heißt es in einem Polizeiprotokoll, das der GLASAUGE-Redaktion exklusiv vorliegt. Es soll auch zur Ausgabe von heißem Tee an Obdachlose (verlinkt auf https://www.welt.de/vermischtes/article695778aba42fa187f142c7d7/berlin-kaeltebus-von-obdachlosenhilfe-angezuendet-mitarbeiter-erwischen-brandstifter-auf-frischer-tat.html) und Schlittenfahrten mit benachteiligten Kindern gekommen sein. „Vulkangruppe“ entsetzt Die völlig verrückte Anarcho-Aktion sorgt in linksradikalen Kreisen für große Aufregung. „Wir haben mit so etwas nichts zu tun und distanzieren uns ausdrücklich von einem derartigen sozialen Verhalten“, heißt es etwa in einem Schreiben der sogenannten „Vulkangruppe“, die nach eigenem Bekunden für den mehrtägigen Stromausfall im Berliner Südwesten (verlinkt auf https://www.welt.de/politik/deutschland/plus695a447dfd458507c1914427/brandanschlag-in-berlin-sabotage-gilt-nicht-mehr-als-grenzueberschreitung.html) verantwortlich ist. In den Reihen der linksextremistischen Aktivisten verurteilt man die Handlungen „dieses gemeingefährlichen Irren“ aufs Schärfste: So habe er keinem einzigen Pflegeheim die Heizung abgedreht oder irgendeine Nähe zu russischen Saboteuren (verlinkt auf https://www.welt.de/politik/deutschland/article695d8e4b8dd8bd1bb4098e5a/anschlag-auf-stromnetz-keine-beteiligung-russlands-weitere-schreiben-der-vulkangruppe-sorgen-fuer-verwirrung.html) erkennen lassen. „Kurz: Da ist nichts von dem dabei, womit wir in großen Teilen der Bevölkerung auf sympathische Weise für Klima- und Umweltschutz werben wollen“, so die fassungslose Gruppierung. Täter sieht Fehler ein Inzwischen soll sich der offensichtlich fehlgeleitete Aktivist bei Indymedia gemeldet haben und reumütig ein Versehen eingeräumt haben: Er sei irrigerweise davon ausgegangen, dass man sich als Linksextremer für Arme, Schwache und Notleidende starkmache. Das werde in Zukunft selbstverständlich nicht mehr vorkommen. Folgen Sie GLASAUGE trotzdem auf Facebook (verlinkt auf http://www.facebook.com/glasauge.satire) , X (verlinkt auf https://twitter.com/WELT_GLASAUGE) oder Instagram (verlinkt auf https://www.instagram.com/glasauge_satire/) – und verpassen Sie künftig keine Scherzartikel und Zusatzsatiren!