An einer ICE-Bahnstrecke in Göttingen ist bereits am Montagmittag ein toter Mann entdeckt worden. Der leblose Körper lag im Gleisbett im Bereich der Siekhöhenallee und wurde gegen 12.45 Uhr von einem Bahnmitarbeiter während einer routinemäßigen Gleisbegehung gefunden. Nach dem bisherigen Stand der Ermittlungen geht die Polizei davon aus, dass der Körper des Mannes bereits mehrere Tage an der Fundstelle gelegen hatte. Der Tote konnte anhand mitgeführter Dokumente zweifelsfrei identifiziert werden. Es handelt sich um einen 25-jährigen guineanischen Asylsuchenden aus Hannover. Bezüge nach Göttingen habe er nach ersten Erkenntnissen nicht. Die betroffene Strecke wird je nach Uhrzeit sowohl von ICE als auch von Güterzügen genutzt. Amtsgericht ordnet Obduktion an Zur Klärung der Todesursache ordnete das Amtsgericht Göttingen am Dienstag auf Antrag der Staatsanwaltschaft eine Obduktion an. Die Polizei geht mittlerweile von einem massiven Aufprall als Todesursache aus. Der genaue Hergang des tödlichen Zwischenfalls ist weiterhin unklar. Die Ermittlungen dazu dauern an. Für die Bergung des Toten sowie die Spurensicherung musste die Bahnstrecke am Montag für knapp zwei Stunden gesperrt werden. In der Folge kam es zu Verspätungen im Zugverkehr.