Welt 21.01.2026
09:56 Uhr

„Leblos aufgefunden“ – Deutscher Tourist bei Fahrradtour vom Blitz getroffen


Die Andenregion in Peru ist gerade bei Naturfreunden und Abenteurern beliebt. In der Regenzeit kommt es aber auch zu schweren Gewittern. Nun kam ein deutscher Tourist bei einer Fahrradtour ums Leben.

„Leblos aufgefunden“ – Deutscher Tourist bei Fahrradtour vom Blitz getroffen

Ein plötzlicher Wetterumschwung kostete dem jungen Mann das Leben: Ein deutscher Tourist ist in der peruanischen Andenregion (verlinkt auf https://www.welt.de/reise/Fern/article255544080/Suedamerika-In-Peru-zeigen-Indigene-Besuchern-ihren-Alltag.html) Áncash gestorben. „Der Tourist wurde leblos aufgefunden, mutmaßlich infolge eines Blitzschlags aufgrund intensiver Regenfälle“, teilte die Touristenpolizei in Peru mit. Der 29-Jährige war demnach mit dem Fahrrad am Samstag von Huaraz aus aufgebrochen, einer Stadt in den nördlichen Anden Perus, rund 400 Kilometer nordöstlich der Hauptstadt Lima. Er habe in Richtung der Laguna de Conococha fahren wollen, einem Hochlandsee zwischen Lima und Huaraz. Nachdem der Deutsche mehr als einen Tag als vermisst gegolten hatte, starteten Polizei und Rettungskräfte eine Suchaktion. Laut lokalen Medienberichten hatte sich der junge Mann während eines plötzlichen Unwetters in ein Zelt zurückgezogen und wurde dabei offenbar von einem Blitz getroffen. Die Staatsanwaltschaft untersucht die genauen Umstände seines Todes. Andenregion bei Abenteuertouristen beliebt Die Region um Huaraz gilt als Zentrum für Bergsport und Abenteuertourismus (verlinkt auf https://www.welt.de/reise/Fern/article172985592/Cordillera-Huayhuash-Die-schoenste-Tour-durch-Perus-Anden.html) in Peru. In der aktuellen Regenzeit kommt es dort regelmäßig zu schweren Unwettern mit Gewittern und starkem Niederschlag.