Welt 25.11.2025
03:53 Uhr

Jugendserie zur DDR gewinnt in New York internationalen Emmy


Eine MDR-Serie zum Alltag junger Leute in Ostdeutschland vor der Wende hat den begehrten Fernsehpreis in einer der Kinderkategorien gewonnen. Ein anderer deutscher Beitrag ging leer aus.

Jugendserie zur DDR gewinnt in New York internationalen Emmy
Mit falschen Bescheinigungen abkassiert: Das wirft die Anklage ehemaligen Mitarbeitern des Münchner Kreisverwaltungsreferats vor. Die Anwälte Florian Schmidtke (l.) und Gebhard Lingel stehen hinter einem der Angeklagten. (Foto: Malin Wunderlich/dpa)

Die MDR-Serie „Auf Fritzis Spuren – Wie war das so in der DDR?“ hat einen Emmy für ausländische TV-Produktionen gewonnen. Die Serie konnte sich einen International Emmy bei der Preisverleihung in New York in der Kategorie „Kids: Factual & Entertainment“ sichern und setzte sich damit gegen Konkurrenz aus Brasilien, Großbritannien und Südafrika durch. „Auf Fritzis Spuren“ beschreibt für ein junges Publikum in sechs teils animierten Folgen die Zeit im geteilten Deutschland kurz vor der Wende. Die andere nominierte deutsche Produktion ging in Manhattan leer aus. „Herrhausen – Der Herr des Geldes“ über das Attentat auf den früheren Vorstandschef der Deutschen Bank musste sich dem britischen „Lost Boys & Fairies“ geschlagen geben. Die International Emmys sind der weltweite Ableger und die kleine Schwester der Emmy-Hauptverleihung. Für die 53. Preisvergabe mit Fokus auf Produktionen, die nicht aus den USA kommen, waren in 16 Kategorien Beiträge aus 26 Ländern nominiert.