Welt 16.12.2025
13:38 Uhr

Jens Spahn hat Masken für die Augen bestellt


Was der damalige Gesundheitsminister im Corona-Ausschuss gesagt hat.

Jens Spahn hat Masken für die Augen bestellt

Jens Spahn, der fast im Alleingang Corona bekämpfen musste, hat vor dem Untersuchungsausschuss seine exzessiven, fast wäre man geneigt zu sagen, fetischhaften Maskenkäufe verteidigt. Spahn erklärte, damals habe das Recht des Stärkeren gegolten, Könige und Staatsoberhäupter hätten die Anbieter belagert, da konnte er die Ankäufe nicht einem Referenten überlassen. Man kann sich die Gespräche der Maskenhändler lebhaft vorstellen: „Mr. Trump, ich rufe Sie in zwei Stunden zurück, ich habe gerade Herrn Spahn in der Leitung“. „Eure Majestät, König Felipe, ich muss leider auflegen, seine Hoheit Prinz Spahn beehrt sich, seinen untertänigsten Diener anzurufen, ich muss wissen, was sein Begehr ist“. So wird es gewesen sein. Jens Spahn hat seine umfangreichen und überteuerten Maskenkäufe außerdem mit der Begründung verteidigt, er habe Bilder mit Hunderten von Toten wie in Bergamo vermeiden wollen. Ein interessanter Aspekt, der bisher völlig untergegangen ist. Diese Masken waren anscheinend gar nicht dafür gedacht, dass wir sie uns über Nase und Mund ziehen, sondern über die Augen.