Welt 25.11.2025
13:49 Uhr

„Im Dienst für unseren Rechtsstaat das Leben genommen“ – Gerichtsvollzieher im Saarland getötet


Im Saarland ist ein Gerichtsvollzieher getötet worden. Er sei am Morgen in Ausübung seines Dienstes in Bexbach im Saarpfalz-Kreis gewaltsam ums Leben gekommen.

„Im Dienst für unseren Rechtsstaat das Leben genommen“ – Gerichtsvollzieher im Saarland getötet

Im Saarland ist ein Gerichtsvollzieher getötet worden. Er sei am Morgen in Ausübung seines Dienstes in Bexbach im Saarpfalz-Kreis gewaltsam ums Leben gekommen, teilte das Justizministerium in Saarbrücken mit. Hintergründe zur Tat wurden zunächst nicht mitgeteilt. Der Mann war 58 Jahre alt. Die „Saarbrücker Zeitung“ (verlinkt auf https://www.saarbruecker-zeitung.de/blaulicht/gerichtsvollzieher-bei-bexbach-umgebracht-erste-reaktionen_aid-139592249) berichtete ursprünglich, dass das Opfer erschossen wurde. Später sei das durch einen Sprecher dementiert worden. „Die Ermittlungen zur Aufklärung des Geschehens laufen derzeit“, teilte ein Sprecher des Ministeriums mit. Weitere Informationen sollten am Mittwoch bekanntgegeben werden. Auch die Staatsanwaltschaft Saarbrücken konnte zunächst keine Angaben machen. Opfer war 58 Jahre alt Die Tat löst im Saarland eine große Betroffenheit aus. Die saarländische Ministerpräsidentin Anke Rehlinger (SPD) sagte: „Was den Tathergang angeht, wird alles Notwendige und alles Erforderliche getan werden, das jetzt sehr gründlich und zügig auch aufzuklären. Die weiteren Informationen dazu werden Ihnen zu gegebener Zeit übermittelt werden.“ Rehlinger zeigte sich tief betroffen von „dieser furchtbaren Nachricht“. „Dem hochgeschätzten Kollegen wurde im Dienst für unseren Rechtsstaat das Leben genommen“, teilte die saarländische Justizministerin Petra Berg (SPD) mit. „Dieser schreckliche Angriff auf einen Menschen, der sich tagtäglich in den Dienst der Gerechtigkeit stellte, macht uns tief betroffen.“ Berg erklärte, sie sei vom Tod des Manns tief erschüttert. „Diese Nachricht lässt uns alle in Trauer und Fassungslosigkeit zurück“, teilte sie weiter mit. Die Gedanken seien nun „in allererster Linie bei der Frau, der Familie, den Freunden, den Angehörigen und auch den Kolleginnen und Kollegen“, sagte Rehlinger.