Die Polizei hat nach Abschluss ihrer Arbeit im Tresorraum der Sparkasse in Gelsenkirche (verlinkt auf https://www.welt.de/themen/gelsenkirchen/) n Fotos veröffentlicht, die das Chaos nach dem spektakulären Einbruch zeigen. Unter anderem sind hunderte Kassetten aus den Schließfächern zu sehen, die auf dem Boden verteilt sind. „Nachdem die Polizei nun insgesamt mehrere Hunderttausend Gegenstände vorsortiert, katalogisiert und fotografiert hat, konnten zahlreiche Spuren gesichert werden. Insgesamt wurden mehr als 50.000 Gegenstände detailliert erfasst“, hieß es in einer Mitteilung der Polizei Gelsenkirchen (verlinkt auf https://gelsenkirchen.polizei.nrw/artikel/polizei-gelsenkirchen-zeigt-nach-sparkassen-einbruch-fotos-vom-tatort) . Die Bilder seien unmittelbar nach Entdeckung des Bohrlochs in der Wand des Archivraumes aufgenommen worden, so die Behörde: „Die Bilder zeigen den Tresorraum aus mehreren Perspektiven und geben einen Einblick, welche Dimension die Arbeit im und am Tresor mit sich zog.“ In den vergangenen Wochen seien etwa 1200 Geschädigte vernommen (verlinkt auf https://www.welt.de/vermischtes/article696b41496b40895ba7f70ca7/sparkassen-raub-gelsenkirchen-polizei-vernimmt-ab-montag-tausende-opfer-in-extra-angemieteten-bueros.html) worden, weitere Hunderte Termine wurden bereits vereinbart. Alle geschädigten Schließfachinhaber seien Zeugen in einem Strafverfahren und müssten vernommen werden. Ein weiteres veröffentlichtes Foto zeigt den Tresorraum in seinem aktuellen Zustand. „Alle Gegenstände befinden sich in sicherer Verwahrung der Polizei. Die tatsächliche Freigabe des Tatorts und die Herausgabe aller Gegenstände erfolgt zu einem späteren Zeitpunkt“, hieß es in der Mitteilung. Sechs Wochen nach dem spektakulären Millionen-Einbruch läuft der Filialbetrieb seit Montagmorgen wieder regulär. Der Tresorraum bleibe aufgrund laufender Ermittlungen weiterhin als Tatort gesperrt. Bei dem Einbruch Ende Dezember hatten die Täter mehrere Sicherheitssysteme überwunden und sich direkt in den Tresorraum der Sparkassen-Filiale gebohrt. Dort räumten sie rund 3100 Kundenschließfächer aus. Der Gesamtschaden wurde kurz nach dem Einbruch von der Polizei auf einen mittleren zweistelligen Millionenbetrag geschätzt, er könnte aber auch noch wesentlich höher liegen. Seither sucht die Polizei nach den unbekannten Tätern – bislang ohne großen Durchbruch. Die Polizei geht nach eigenen Angaben mehr als 600 Hinweisen nach, um diese auf neue Ermittlungsansätze hin zu überprüfen. Zuletzt war der Fall unter anderem in der ZDF-Sendung „Aktenzeichen XY... ungelöst“ gezeigt worden.