Ein satirischer Text in der aktuellen Ausgabe (1/2026) des Mitarbeitermagazins des Auswärtigen Amtes, „InternAA“, macht Schlagzeilen: Der Text mit dem Titel „Ken & Barbie“ wird als ironische Abrechnung mit den ehemaligen Grünen-Ministern Annalena Baerbock und Robert Habeck (Außen- und Wirtschaftspolitik) gelesen. Zuerst berichtet hatte die „Bild“-Zeitung (verlinkt auf https://www.bild.de/politik/inland/baerbock-und-habeck-in-schmaeh-gedicht-des-auswaertigen-amtes-verspottet-69648ebc4d1d5f581eeb3b71) , die das mehrstrophige Werk mittels eines Screenshots dokumentiert. In dem Gedicht gibt es Seitenhiebe in Richtung der „feministischen Außenpolitik“, aber auch gegen das Gebäudeenergiegesetz – vulgo „Heizungsgesetz“ – der beiden Grünen-Politiker. Wörtlich heißt es beispielsweise: „Die Außenwelten, feministisch gedacht, die Welt zu retten, doch nicht jeder hat gelacht.“ Und in Richtung des Vizekanzlers weisen vermutlich diese Zeilen: „Heizung aus, Pullover an, selbst gestrickt, von Mann zu Mann.“ Der Verfasser des Werks, das laut Autorenangabe bereits 2025 entstand, bleibt anonym, er versteckt sich hinter dem Kürzel „SIGGIG“. Weitere „Themen“ der launigen Betrachtung sind Kinderbücher (Robert Habeck schrieb mehrere) und Hochglanz-Fototermine. Wörtlich heißt es etwa in dem Screenshot, den „Bild“ dokumentiert: „Mit Hochglanzschminke um die Welt, das Haar, immer perfekt gewellt, Hochglanzreden, ohne Geschick, hatte die Menschen nicht mehr im Blick.“ Wie die „Bild“-Zeitung weiter meldet, dürfte das Werk und dessen Veröffentlichung intern für einige Unruhe gesorgt haben. Auf eine offizielle Anfrage des Blattes beim Auswärtigen Amt hieß es zunächst jedoch nur: „Die Redaktion der InternAA trifft Entscheidungen über den Inhalt des Magazins unabhängig.“ In der Digitalausgabe allerdings, so „Bild“ weiter, sei das Gedicht nicht mehr zu sehen. Stattdessen können die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Ministeriums dort nun die Sätze lesen: „Uns ist hier ein unschöner Fehler passiert. An dieser Stelle stand ursprünglich ein Gedicht. Es ist erschienen, obwohl die Redaktion von ,InternAA‘ bereits im Juni 2025 entschieden hatte, es nicht zu veröffentlichen.“