Welt 22.07.2026
15:13 Uhr

Für 272 Millionen Euro – Morgan Rogers und Elliott Anderson sorgen für Transfer-Rekorde


Der FC Chelsea hat Morgan Rogers zum teuersten englischen Spieler der Geschichte gemacht. Die Londoner bescherten Aston Villa einen warmen Geldsegen. Im Weltfußball waren nur vier Spieler noch wertvoller.

Für 272 Millionen Euro – Morgan Rogers und Elliott Anderson sorgen für Transfer-Rekorde

Der FC Chelsea hat den englischen Fußball-Nationalspieler Morgan Rogers von Aston Villa verpflichtet. Das teilte der Premier-League-Klub aus London mit. Der 23 Jahre alte Offensivspieler unterschrieb bei den Blues einen Vertrag bis 2033. Zur Ablösesumme machten die Vereine zunächst keine Angaben, Medien und Transferexperte Fabrizio Romano berichteten aber übereinstimmend (verlinkt auf https://www.transfermarkt.de/morgan-rogers/profil/spieler/503743) von 117 Millionen Pfund, umgerechnet rund 137 Millionen Euro. Das würde Rogers zum teuersten englischen Profi der Geschichte (verlinkt auf https://www.welt.de/themen/geschichte/) machen. Länderübergreifend wurden nur für Neymar, Kylian Mbappé, Ousmane Dembélé und Alexander Isak noch höhere Summen gezahlt. Erst vor wenigen Tagen war Rogers’ Nationalmannschaftskollege Elliot Anderson von Nottingham Forest zu Manchester City (verlinkt auf https://www.welt.de/themen/manchester-united/) gewechselt und seinem neuen Klub Berichten zufolge satte 135 Millionen Euro Ablöse wert gewesen. Ein Podcast, ein Champion, ein Rätsel – wer ist der Gast? Raten Sie mit: Abonnieren Sie WELTMeister bei Spotify (verlinkt auf https://open.spotify.com/show/7CX3rSNRL11YEnW7IzkWIS?si=82f337b82c6b4e32&nd=1&dlsi=56417d9ce6fc406c) , Apple Podcasts (verlinkt auf https://podcasts.apple.com/de/podcast/weltmeister/id1852960967) oder direkt per RSS-Feed (verlinkt auf https://weltmeister.podigee.io/feed/mp3) . „Ich freue mich riesig. Chelsea ist für mich der größte Klub Londons (verlinkt auf https://www.welt.de/themen/london/) und ein Verein, den ich schon als Kind bewundert habe“, sagte Rogers. Ausschlaggebend für seinen Wechsel seien auch das Projekt mit dem neuen Trainer Xabi Alonso, der Kader und die Perspektive des Klubs gewesen. Aston Villa verpflichtete Manzambi Der Offensivspieler war in 85 Premier-League-Einsätzen für Aston Villa (verlinkt auf https://www.welt.de/themen/aston-villa-fc/) an 40 Toren beteiligt. Rogers qualifizierte sich mit dem Klub als Ligavierter für die Champions League (verlinkt auf https://www.welt.de/themen/champions-league/) und gewann die Europa League, wobei er im Endspiel gegen den SC Freiburg (verlinkt auf https://www.welt.de/themen/freiburg/) das Tor zum 3:0-Endstand erzielte. Für die englische Nationalmannschaft debütierte Rogers im November 2024. Seitdem absolvierte er 22 Länderspiele. Er gehörte auch bei der Fußball-WM zum Kader und kam in sieben der acht Spiele zum Einsatz. Einen Teil des Geldes hatte der Klub aus Birmingham (verlinkt auf https://www.welt.de/themen/birmingham/) bereits reinvestiert und den Schweizer Nationalspieler Johan Manzambi vom SC Freiburg verpflichtet. Medienberichten zufolge betrug die für den Sport-Club historische Ablösesumme bis zu 70 Millionen Euro. Bislang waren Kevin Schade und Merlin Röhl mit jeweils 25 Millionen Euro die teuersten Verkäufe der Vereinsgeschichte. Manzambi hatte sowohl in der abgelaufenen Bundesliga-Saison als auch bei der Weltmeisterschaft in den USA, Kanada und Mexiko für Furore gesorgt, ehe er von einer Verletzung ausgebremst wurde. Zunächst galt Newcastle United (verlinkt auf https://www.welt.de/themen/newcastle-united/) als Favorit auf eine Verpflichtung des 20-Jährigen.