Bei einem Unfall nach einer Verfolgungsjagd durch die Hamburger Innenstadt ist der 35 Jahre alte Beifahrer des Fluchtwagens gestorben. Wie ein Sprecher der Polizei mitteilte, ist der 18-jährige Fahrer des Autos lebensgefährlich verletzt. Die Polizei wollte am Samstagmorgen ein Fahrzeug kontrollieren, das den Beamten auffiel. Der Fahrer des Autos ignorierte demnach die Anhaltesignale und floh mit hoher Geschwindigkeit vor den Polizisten. Auf Höhe der Kennedybrücke überholte der Flüchtende ein weiteres Auto und zog in den Gegenverkehr. Hier kollidierte sein Fahrzeug im Gegenverkehr mit einem entgegenkommenden Transporter. Die beiden Insassen des Fluchtwagens wurden ins Krankenhaus gebracht, wo der Beifahrer aufgrund der Schwere seiner Verletzungen starb. Der 28 Jahre alte Fahrer des Transporters wurde bei dem Unfall leicht verletzt. Der Bereich zwischen der Kennedybrücke und Schmilinskystraße wurde zur Unfallaufnahme zwischenzeitlich in beide Richtungen gesperrt. Warum der Fahrer vor der Polizei floh, ist derzeit noch unklar. Die Polizei ermittelt. Schwerer Unfall auch bei Stade Im Landkreis Stade ist ein Autofahrer bei einem Unfall auf schneeglatter Straße schwer verletzt worden. Der 21-Jährige sei am Vormittag auf der Landstraße zwischen Wangersen und Bokel mit seinem Kleinbus von der Fahrbahn abgekommen und gegen einen Baum geprallt, wie die Polizei mitteilte. Der Fahrer habe sich noch selbst aus dem schwer beschädigten Unfallfahrzeug befreien können. Ein Rettungshubschrauber brachte den schwer verletzten Mann dann in eine Hamburger Klinik. Auf schnee- und eisglatten Fahrbahnen kam es zu zahlreichen weiteren Unfällen. Nach Angaben verschiedener Polizeidienststellen blieb es meist bei Sachschäden und leichten Verletzungen. Einsatzkräfte meldeten rutschige Straßenverhältnisse in vielen Bereichen. Besonders Nebenstraßen gelten als kritisch, da sie vielerorts nicht geräumt sind.