In der Gemeinde Friedland in Niedersachsen soll sich erneut ein brutales Verbrechen ereignet haben. Wie unter anderem der „ Nordkurier (verlinkt auf https://www.nordkurier.de/regional/neubrandenburg/frau-ins-gebuesch-gezogen-und-vergewaltigt-verdaechtiger-sitzt-in-untersuchungshaft-4828770) “ berichtete, wurde eine 27-jährige Frau am 9. August Opfer eines sexuellen Übergriffs. Obwohl die Polizei bereits einen Tag später einen Tatverdächtigen – einen abgelehnten Asylbewerber aus Benin – verhaftet hat, wurde die Öffentlichkeit vorerst nicht informiert. Fast vier Wochen nach der mutmaßlichen Vergewaltigung machen die Ermittlungsbehörden nun auf Nachfrage der Zeitung Angaben. Nach ersten Erkenntnissen sei die Deutsche von dem 24-Jährigen an besagtem Sonntagnachmittag gegen 14.30 Uhr mitten in der Stadt von der Straße in ein Gebüsch gezogen und dort vergewaltigt worde (verlinkt auf https://www.welt.de/vermischtes/article6a72ee79203ba6592b088bad/niedersachsen-14-jaehrige-in-jugendzentrum-vergewaltigt-staatsanwaltschaft-stellt-ermittlungen-ein.html) n. Da eine detaillierte Täterbeschreibung vorlag, hätten sich schnell Hinweise auf einen konkreten Verdächtigen ergeben. Um den Fahndungserfolg und eine bevorstehende Festnahme nicht zu gefährden, hätten die Ermittlungsbehörden zunächst von einem öffentlichen Zeugenaufruf abgesehen, hieß es auf „Nordkurier“-Nachfrage. Durch Ermittlungen, Befragungen und Spurenauswertungen der Kriminalpolizei hat sich demnach der Tatverdacht gegen den beninischen Staatsangehörigen schnell erhärtet. Bereits am darauffolgenden Abend entdeckte ihn die Polizei erneut in Friedland und nahm ihn fest. Wie die „Bild“-Zeitung berichtet, gehen die Ermittler davon aus, dass der 24-Jährige nicht annahm, dass man ihm auf die Spur kommen würde. Der Verdächtige soll sich laut dem „Nordkurier“ zuvor im Landkreis Vorpommern-Greifswald aufgehalten haben, aber zuletzt mehrfach in Friedland und an der dortigen Gemeinschaftsunterkunft gesehen worden sein, obwohl er dort nicht gewohnt hat. Warum er das tat, ist noch unklar und laut Polizei Bestandteil der weiteren Ermittlungen. Die Zeitung berichtet zudem, dass der Asylantrag des Verdächtigen abgelehnt wurde, er dagegen jedoch geklagt hat. Aufgrund des noch laufenden Widerspruchsverfahrens darf er sich somit weiter offiziell in Deutschland aufhalten. Weitere Angaben zum genauen Tathergang macht die Polizei derzeit nicht – und verweist auf den Opferschutz. Abgelehnter Asylbewerber stieß 16-Jährige in Friedland vor einfahrenden Güterzug Bereits im vergangenen Jahr brachte ein schweres Verbrechen Friedland deutschlandweit in die Schlagzeilen: Eine 16-jährige Ukrainerin wurde am Bahnhof von einem Güterzug erfasst und tödlich verletzt. Zunächst ging die Polizei von einem Unfall aus. Am Ende stellte sich heraus, dass sie von einem abgelehnten Asylbewerber aus dem Irak absichtlich vor den einfahrenden Zug gestoßen worden war (verlinkt auf https://www.welt.de/politik/deutschland/article68dbb06da429f108c56221ae/friedland-afd-fordert-untersuchungsausschuss-im-fall-liana-k-cdu-und-gruene-weisen-antrag-zurueck.html) . Laut Staatsanwaltschaft war bei dem 31-Jährigen eine paranoide Schizophrenie diagnostiziert worden. Der Mann ist ein abgelehnter Asylbewerber und hätte zum Zeitpunkt der mutmaßlichen Tat nach Auffassung der Behörden nicht mehr in Deutschland sein sollen; ein Gericht wies jedoch einen Antrag auf Abschiebungshaft ab.