Welt 26.01.2026
17:34 Uhr

Flugzeug wegen technischer Probleme in Hamburg statt in Lissabon gelandet


Ein Flugzeug auf dem Weg von Hamburg nach Lissabon musste am Montag außerplanmäßig zurückkehren. Stundenlang kreiste der Flieger über der Elbe, bevor die Piloten am späten Nachmittag sicher landeten. Die Feuerwehr war in Alarmbereitschaft – verletzt wurde niemand.

Flugzeug wegen technischer Probleme in Hamburg statt in Lissabon gelandet

Am Hamburger Flughafen musste am Montag ein Flugzeug der portugiesischen Fluggesellschaft TAP Air wegen technischer Probleme außerplanmäßig landen. Der geglückten Landung am späten Nachmittag waren bange Stunden in der Luft vorausgegangen. Laut Flughafen hob die Maschine der Airline gegen 13.40 Uhr in Hamburg ab und war auf dem Weg nach Lissabon. Schon kurz nach dem Start meldeten sich die Piloten jedoch mit einem Problem. Wie mehrere Medien berichteten, gab es an der Maschine vom Typ Embraer ERJ 190 hydraulische Probleme. Die Piloten drehten um und machten sich auf den Rückweg nach Hamburg. Von da an kreiste die Maschine westlich der Hansestadt in Höhe der Kleinstadt Wischhafen, um Treibstoff zu verbrauchen. Das ist ein übliches Vorgehen, um die Gefahr bei der Landung zu verringern. Sowohl die Brandgefahr als auch die Gefahr, über die Landebahn hinauszufahren, werden damit minimiert – Letzteres, weil eine leichtere Maschine einen kürzeren Bremsweg hat. Gegen 16 Uhr setzten die Piloten zum ersten Versuch einer Landung an, drehten aber kurz vor dem Flughafen wieder ab und kehrten für weitere 15 Minuten auf die Runde über der Elbe zurück. Kurz nach 16.30 Uhr setzte die Maschine schließlich auf dem Rollfeld auf. Laut einer Flughafensprecherin lief die Landung normal, keiner der rund 100 Passagiere an Bord wurde verletzt. Feuerwehr war stundenlang in Alarmbereitschaft Die Feuerwehr hatte sich über Stunden mit mehreren Rettungsfahrzeugen auf dem Rollfeld bereitgehalten. Nachdem der erste Landeversuch durch die Piloten abgebrochen worden war, hatte die Feuerwehr, zu der sowohl Kräfte der Flugzeugfeuerwehr als auch der Berufsfeuerwehr gehörten, die Gefahrenstufe laut „Hamburger Abendblatt“ sogar noch erhöht. Zwischenzeitlich waren zudem mehrere Krankenhäuser der Hansestadt in Alarmbereitschaft versetzt worden, um auf mögliche Verletzte vorbereitet zu sein, falls die Landung nicht glücken sollte.