Die Olympischen Winterspiele (verlinkt auf https://teams.microsoft.com/l/message/48:notes/1770278734111?context=%7B%22contextType%22%3A%22chat%22%2C%22oid%22%3A%228%3Aorgid%3A8e0d1dbc-9411-450f-9740-6cf1b2791e53%22%7D) in Mailand und Cortina d‘Ampezzo sind beendet. Nach 19 Tagen, in denen rund 2900 Sportlerinnen und Sportler in 116 Wettbewerben um die Medaillen gekämpft haben (verlinkt auf https://www.welt.de/sport/olympia/article69834e3cd23aaa4b0d2d7d6c/olympia-2026-hier-finden-sie-den-medaillenspiegel-der-winterspiele.html) , ist das Olympische Feuer erloschen. Hier können Sie die Abschlussfeier und die wichtigsten Geschehnisse am letzten Wettkampftag noch einmal Nachlesen: 23.00 Uhr: Emotionaler Schlusspunkt Rapper Achille Lauro setzt nun wirklich den Schlusspunkt. Allerdings ganz ohne Rap, dafür mit viel Gefühl. Er singt sein Lied Incoscienti Giovani. Dann geht der Vorhang zu – anders als bei der Eröffnungsfeier sogar pünktlich. Grazie e arrivederci, Italien. 22.53 Uhr: Die Paralympics stehen auch noch an Da die letzten Songs in Verona noch laufen und die Zuschauer ihre Handy-Taschenlampen schwingen, sei an dieser Stelle auf die Paralympics verwiesen. Vom 6. bis zum 15. März kommen die Sportler zusammen. Eröffnet werden die Paralympics ebenfalls in Verona. 22.45 Uhr: Gute-Laune-Hits Okay, es geht doch noch kurz weiter. Mit Gute-Laune-Hits von Major Lazer: Lean on, Watch out for this, Light It Up. Die Athleten auf der Tribüne tanzen. 22.41 Uhr: Das Feuer ist erloschen Der große Abschluss! Die Opernfiguren sind zurück – und mit ihnen große Klavierkunst. Die Pianistin Gloria Campaner spielt Experience, ein Stück von Ludovico Einaudi. Dann geht überall das Licht aus. Erst erlischt in der kleinen Tropfen-Vase in Verona das Feuer, dann auch in Mailand am Friedensbogen und in Cortina. Zu guter Letzt geht in der Arena von Verona das Licht aus. 22.30 Uhr: IOC-Präsidentin wendet sich an Athleten Jetzt ist IOC-Präsidentin Kirsty Coventry an der Reihe. Sie verzichtet wie schon bei der Eröffnungsfeier auf die große Sportpolitik in ihrer Rede, wendet sich stattdessen zunächst wieder an die Athleten. „Ihr wart unglaublich. Jeder von euch – tapfer, unerschrocken, voller Herz und Leidenschaft“, sagt Coventry. „Ihr habt uns gezeigt, wie Respekt, Exzellenz und Freundschaft aussehen – in einer Welt, die diese Werte manchmal vergisst.“ Sie bedankt sich im Anschluss bei Italien für „magische, zauberhafte Spiele“. Zum Schluss erklärt sie die Winterspiele offiziell für beendet. 22.21 Uhr: Zeit für Reden Es ist Zeit für die obligatorischen Abschlussreden. Es beginnt der Präsident des nationalen Organisationskomitees, Giovanni Malagò. „Es senkt sich der Vorhang über ein außergewöhnliches Fest des Sports und der Menschlichkeit“, sagt Malagò – und setzt zu einer erwartbaren Lobeshymne an. „Gut gemacht Italien, ihr habt euer Versprechen gehalten.“ Es ist unmöglich, mitzuzählen, wie oft Malagò „Grazie“ sagt. „Unsere Olympische Mission ist erfüllt“, schließt er. 22.14 Uhr: Übergabe an Frankreich Nach den Winterspielen ist vor den Winterspielen. 2030 findet das Mega-Event in den französischen Alpen statt. Naja, und auch in Nizza. Dort finden die Wettbewerbe auf Eis statt. Es wird also wieder weite Wege geben. Jetzt aber erst mal die Übergabe. Die Olympische Flagge wird von den Bürgermeistern aus Mailand und Cortina über die IOC-Präsidentin an die Regionalpräsidenten der beteiligten französischen Regionen gereicht. Es folgt, na was wohl? Das Hissen der Flagge und die Hymne des nächsten Gastgebers. Und ein Einspieler, wie sich die Franzosen ihre Spiele vorstellen. Spoiler: Für einige Bilder muss es wirklich kräftig schneien. 22.05 Uhr: Zurück zum offiziellen Teil Auf Show-Elemente folgt der offizielle Teil. Die griechische Flagge wird zu Ehren der Herkunft der Olympischen Spiele gehisst. Dazu läuft die griechische Hymne. Direkt danach die Olympische Hymne. 21.59 Uhr: Gedenken an die Verstorbenen Es wird den Verstorbenen der olympischen Bewegung gedacht. Dann folgt eine poetische und tänzerische Reise durch die Aggregatzustände des Wassers. Aus dem Dampf taucht Sängerin Joan Thiele auf. Zu ihrem Gesang fahren Gondeln in die Arena ein. In der Luft performt Startänzer Roberto Bolle. 21.47 Uhr: Danke an die Volunteer 18.000 Volunteer, die bei diesen Spielen in ihren blauen Outfits im Dauereinsatz waren, bekommen ihr eigenes Dankesvideo. Auch der Autor dieses Tickers, der drei Tage selbst als Zuschauer in Italien war, schließt sich ob der stets guten Laune der Freiwilligen an. Einige der Volunteer tanzen im Anschluss zu Lied Blue der italienischen Musikgruppe Eiffel 65. Ganz vorn dabei: Der 89-jährige Mario Gargiulo, der schon bei den Spielen 1956 in Cortina d‘Ampezzo dabei war. 21.34 Uhr: Die letzten Siegerehrungen Die letzten Medaillengewinnerinnen im Langlauf werden geehrt. Bei der Olympia-Premiere über 50 Kilometer bei den Frauen gewann die Schwedin Ebba Andersson am Vormittag überlegen. Sie trug gerade auch die schwedische Fahne in die Arena. Silber: Heidi Weng aus Norwegen. Bronze: Nadja Kälin aus der Schweiz. IOC-Präsidentin Kirsty Coventry verteilt die Medaillen. Bei den Männern wird ein rein norwegisches Podium geehrt: Johannes Hösflot Klaebo bekommt seine sechste Goldmedaille dieser Spiele. Silber geht an Martin Loewstrom Nyenget, Bronze an Emil Iversen. 21.30 Uhr: Trampolinkunst im Amphitheater Flavio Cannone bringt Akrobatik ins Amphitheater. Der dreimalige Olympia-Teilnehmer im Trampolin zeigt mühelos ein paar Salti. 21.23 Uhr: Hommage an Europa Die Athleten haben Platz genommen, es kann weitergehen. Und das mit einer Hommage an Europa. Die EU-Flagge funkelt auf den Bildschirmen. Dann wird ein Zusammenschnitt der letzten zwei Wochen gezeigt, bevor der nächste Stil bedient wird. Auf Italo-Pop folgt Streetdance. Mittendrin: Startänzer Ramon Agnelli. 21.06 Uhr: Die anderen Athleten kommen Jetzt dürfen zu den Klängen des Italo-Pops auch die restlichen Athleten einziehen. Für Deutschland sind nur 18 Sportler dabei, darunter die beiden Fahnenträger und das Eiskunstlaufpaar Minerva Hase und Nikita Volodin, das Bronze gewann. Ebenfalls dabei: Patrick Beckert, Fridtjof Petzolt, Josie Hofmann, Maira Jasch, Josephine Schlörb, Anna Ostlender (alle Eisschnelllauf), Annika Hocke, Robert Kunkel (beide Eiskunstlauf), Tatjana Paller, Helena Euringer, Finn Hösch (alle Skibergsteigen), Leilani Ettel, Kona Ettel (beide Snowboard) und Emma Weiß (Ski Freestyle). Ein letzter Blick auf das umstrittene Angler-Outfit: 21.02 Uhr: Zeit für die Fahnenträger Wie bei der Eröffnungsfeier macht Griechenland den Anfang. Von den 92 Nationen, die Athleten nach Italien entsandten, haben aber nicht alle eigene Fahnenträger nach Verona geschickt. Sie werden durch Volunteer ersetzt. Für Deutschland dabei: Tobias Wendl und Tobias Artl. Das Rodel-Doppel holte Bronze in ihrem Wettkampf, dazu Gold mit der Teamstaffel. Interessant: Zuvor war darüber gescherzt worden, wer die Hand an der Fahne oben hat. Auflösung: Wendl. Ganz zum Schluss kommen Biathletin Lisa Vitozzi und Eisschnellläufer Davide Ghiotto für Italien. 20.55 Uhr: Olympisches Feuer in Tropfen-Vase Das olympische Feuer, das während der Spiele in Mailand und Cortina brannte, ist in Verona in einer tropfenförmigen Vase angekommen. Hereingetragen von der italienischen Langlauf-Staffel, die 1994 in Lillehammer Gold gewann. Das Quartett: Maurilio De Zolt, Marco Albarello, Giorgio Vanzetta und Silvio Fauner. 20.49 Uhr: Auftritt der italienischen Medaillengewinner Acht Freiwillige aus den acht Olympia-Orten Antholz, Predazzo, Tesero, Mailand, Verona, Cortina, Bormio und Livigno tragen die italienische Flagge ins Stadion. Dann bekommen die italienischen Medaillengewinner ihren gesonderten Einlauf. Der Gastgeber holte 10 Mal Gold, 6 Mal Silber und 14 Mal Bronze – so viele Medaillen wie nie zuvor bei Winterspielen. Zeit für die Nationalhymne – begleitet von Chor und Trompete. 20.43 Uhr: Opernfiguren treffen auf Fahnenträger Die Opernfiguren treffen außerhalb der Arena auf die Fahnenträger. Weil viele Athleten schon abgereist sind, werden die Fahnen teilweise von Freiwilligen getragen. 20.40 Uhr: Oper im Mittelpunkt Die Eröffnungsminuten gehören ganz der italienischen Opernkunst (Rigoletto, Figaro, Aida, Madama Butterfly). Es wird Musik aus Verdis Oper La Traviata gespielt. Die verschiedenen Figuren kommen nach einigen Minuten Gesang und Tanz zu einem großen Gesamtbild zusammen. Zum ersten Mal sprühen die Funken in Verona. 20.30 Uhr: Los geht es In der Mitte der Bühne läuft der Countdown runter, dann beginnt die Show pünktlich. Der Großteil der Zuschauer trägt tatsächlich die verteilten Ponchos. Es sind aber bei Weitem nicht alle Plätze besetzt. 20.18 Uhr: Willkommensgeschenke für die Zuschauer Jeder Zuschauer vor Ort hat ein kleines Willkommenspaket bekommen. Im Jutebeutel enthalten: ein Sitzkissen und ein weißer Poncho. Dieser soll zu Beginn der Show getragen werden. 20.05 Uhr: So sieht die Bühne aus Die Bühne in der Arena soll einen Wassertropfen darstellen. Auf der offiziellen Olympia-Website heißt es dazu: Es sei „Symbol eines natürlichen Kreislaufs in ständiger Bewegung, der Berge, Ebenen, Städte, Lagunen, das Meer und den Himmel miteinander verbindet“. 19.45 Uhr: Die Abschlussfeier steht an In 45 Minuten beginnt die Abschlussfeier in der Arena von Verona. Die Show im Amphitheater ist auf rund zweieinhalb Stunden angesetzt und trägt das Motto „Beauty in Action“. Anders als bei der Eröffnungsfeier werden keine internationalen Mega-Stars vom Kaliber Mariah Carey auftreten. Aus deutscher Sicht stehen die Rodler Tobias Wendl und Tobias Arlt als Fahnenträger im Mittelpunkt. ZDF und Eurosport übertragen die Veranstaltung live. 18.24 Uhr: Trump reagiert auf Eishockey-Triumph Nach dem Triumph der US-Stars im Eishockey-Finale über den großen Rivalen Kanada ließ auch die Reaktion aus dem Weißen Haus nicht lange auf sich warten. „Gratulation an unser großartiges US-Eishockeyteam. Sie haben Gold gewonnen. Wow. Donald J. Trump“, hieß es in einer Mitteilung auf X. Auf einem Bild dazu war Trump mit einem Eishockey-Schläger beim Empfang von Stanley-Cup-Sieger Florida Panthers zu sehen. Ein weiteres vom Weißen Haus gepostete Foto war brisanter: Es zeigte einen Weißkopfseeadler, der Nationalvogel der Vereinigten Staaten, auf Beutezug. Darunter war ein alter Post des ehemaligen kanadischen Premierministers Justin Trudeau vom vergangenen Jahr zu sehen, als dieser schrieb: „Ihr könnt nicht unser Land nehmen – und ihr könnt nicht unser Spiel nehmen.“ Damals hatte Kanada in Zeiten politischer Spannungen im Finale des Vier-Nationen-Turniers gegen die USA gewonnen. Jetzt gab es den Revanche-Post des Weißen Hauses. 18.13 Uhr: Der abschließende Medaillenspiegel Mit dem Eishockey-Finale der Männer ist auch der 116. von 116 Wettbewerben zu Ende gegangen. Ein Blick auf den abschließenden Medaillenspiegel verrät: Norwegen ist wie schon 2022 in Peking die dominierende Winter-Nation. Dahinter folgt aber anders als vor vier Jahren nicht Deutschland, sondern die USA. Die Niederlande komplettieren durch ihre Eisschnelllauf- und Shorttrack-Qualitäten die Top 3. Team D rettet sich durch die starken Leistungen im Eiskanal gerade so auf Platz fünf. 16:32 Uhr: USA schlagen Kanada in einem dramatischen Finale Die USA gewinnen das olympische Eishockey-Turnier. In einem dramatischen Finale schlagen die Amerikaner Kanada 2:1 nach Verlängerung. Die USA gingen früh in Führung. Matt Boldy traf nach feiner Einzelleistung und überwand Kanadas Torhüter Jordan Binnington. Das einzige Tor in einem hochklassigen ersten Drittel. Im zweiten Drittel übernahmen die Kanadier das Kommando, scheiterten aber immer wieder an Torwart Connor Hellebuyck. Bis Cale Makar kurz vor Ende des zweiten Drittels zum 1:1 traf. Im Schlussabschnitt erspielte sich Kanada Chance um Chance, scheitert aber immer wieder am überragenden amerikanischen Torwart. Auch die USA hatten Chancen zum Sieg – das dramatische Finale ging in die Verlängerung, dort sorgte Jack Hughes nach 1:41 Minuten für die Entscheidung. 14.32 Uhr: Lochner gewinnt Wette – Rückwärtssalto für Freizeit Turnkunst für Freizeit: Aus dem Stand vollführte Doppel-Olympiasieger Johannes Lochner einen blitzsauberen Rückwärtssalto im Zielbereich der Bobbahn von Cortina d'Ampezzo – und ersparte seiner Crew damit eine ungeliebte Arbeit. „Wir hatten eine kleine Wette, denn wir müssen ja die Bobs verladen. Da haben wir aber gar keinen Bock drauf“, sagte der 35-Jährige im ZDF. Mit seinen ungeahnten turnerischen Fähigkeiten gewann er nach Gold im Zweier- und im Viererbob auch die Wette und verschaffte sich sowie seinen Anschiebern Thorsten Margis, Jörn Wenzel und Georg Fleischhauer mehr Zeit, um sich auf die ausgelassene Party vorzubereiten. „Das macht jetzt unser Teammanager. Das war halt die Wette. Das heißt, wir haben jetzt frei und die Bobs kommen auf magische Weise von allein den Transporter“, erzählte Lochner mit einem schelmischen Lächeln. Hier ist der ausführliche Bericht zum deutschen Bravourstück: