Welt 22.02.2026
10:43 Uhr

Femizid in Hagen – Syrer tötet Lebensgefährtin offenbar mit mehreren Messerstichen


Brutale Gewalttat in Hagen: Die Polizei ermittelt gegen einen Syrer, der seine Lebensgefährtin mit mehreren Messerstichen getötet haben soll. Am Tatort seien „zahlreiche blutdurchtränkte Kleidungsstücke“ zu sehen, heißt es in einem Medienbericht.

Femizid in Hagen – Syrer tötet Lebensgefährtin offenbar mit mehreren Messerstichen

Eine 35 Jahre alte Frau ist in Hagen nach einem Messerangriff ihren schweren Verletzungen erlegen. Das teilte die Polizei Hagen in einer Pressemitteilung (verlinkt auf https://www.presseportal.de/blaulicht/pm/30835/6221328) mit. Tatverdächtig soll ihr 41-jähriger Lebensgefährte sein. Täter und Opfer stammten beide aus Syrien, heißt es. Die Gewalttat habe sich am Samstagabend im Hagener Stadtteil Remberg ereignet. Zeugen hätten gegen 22:30 Uhr Polizei und Rettungskräfte alarmiert und von einer verletzten Frau berichtet. Die Einsatzkräfte hätten schließlich die Mutter von fünf Kindern zwischen zwei geparkten Autos auf der Fahrbahn liegend vorgefunden. Sie sei in ein Krankenhaus gebracht worden, dort jedoch wenig später gestorben. Zeugen zufolge sei der mutmaßliche Täter nach der Tat zu Fuß geflüchtet. Die Polizei habe entsprechende Fahndungsmaßnahmen eingeleitet. Die „Bild“ (verlinkt auf https://www.bild.de/regional/ruhrgebiet/hagen-frau-35-bei-messerangriff-getoetet-699a6141ee35d0f0647c3490) zitiert Polizeisprecher Tim Sendler: „Dabei stellten die Beamten einen 41-jährigen Tatverdächtigen an einer Bushaltestelle in der Feithstraße und nahmen den Mann vorläufig fest.“ Die Beamten hätten bei dem Mann ein Messer gefunden, welches die Tatwaffe sein könnte. Am Sonntag soll der Mann einem Haftrichter vorgeführt werden. Warum der Mann seine Lebensgefährtin getötet habe, sei unklar. Er habe mehrmals auf die Frau eingestochen. Auf der Straße, auf der sich der Gewaltakt ereignet habe, seien nach der Tat „zahlreiche blutdurchtränkte Kleidungsstücke“ zu sehen gewesen, berichtet die „Bild.“ Die Kinder des syrischen Paares seien „wohlbehalten“ dem Jugendamt übergeben worden, teilten Polizei und Staatsanwaltschaft in einer Mitteilung mit. Einem Lagebericht des Bundeskriminalamts zufolge, den die damalige Bundesinnenministerin Nancy Faeser (SPD) vorstellte, wurden 2023 938 Mädchen und Frauen Opfer von versuchten oder vollendeten Tötungsdelikten. 360 Mädchen und Frauen wurden getötet. „Demnach gab es 2023 beinahe jeden Tag einen Femizid in Deutschland“, heißt es in dem Bericht. Die aktuelle Bundesregierung hat zur Thematik noch keine Daten veröffentlicht.