Eine brennende Gasflasche gilt als wahrscheinliche Ursache für eine Explosion in einem Einfamilienhaus in Pinneberg. Die Flasche sei im Erdgeschoss des Hauses explodiert, als die Feuerwehr begonnen habe zu löschen, sagte der Sprecher des Kreisfeuerwehrverbands Pinneberg, Dennis Fuchs, der Deutschen Presse-Agentur. „Wir können von Glück reden, dass sich bei der Explosion keine Personen in dem Gebäude befanden“, sagte Fuchs. Nach vorläufigen Angaben der Polizei ist bei dem Vorfall am Nachmittag niemand verletzt worden. Das Haus sei einsturzgefährdet. Gegenwärtig werde geprüft, ob Nachbarhäuser beschädigt worden seien. Zu der Schadenshöhe machte die Polizei keine Angabe. Die Straße, in der sich die Explosion ereignet hat, ist teils gesperrt – wie lange noch, ist laut Polizei unklar. Rund 30 Einsatzkräfte seien am Ort des Notfalls tätig, sagte der Feuerwehrsprecher am Nachmittag. Am frühen Abend war der Feuerwehreinsatz beendet. Der Einsatzort wurde an das Technische Hilfswerk übergeben, das sich um die Gebäudesicherung kümmert, hieß es. Die Kriminalpolizei Pinneberg ermittelt. „Nach bisherigem Kenntnisstand ergeben sich keine Hinweise auf ein vorsätzliches Handeln der Personen am Unglücksort“, teilte die Polizei mit. Derzeit gehen die Ermittler davon aus, dass sich die Flasche während Renovierungsarbeiten entzündet hat. Explodierende Gasbehälter im Hafen Ende August 2025 hatte ein Großbrand in einer Lagerhalle im Hamburger Hafen einen Tage andauernden Einsatz der Feuerwehr ausgelöst. In einer Halle im Stadtteil Veddel war zunächst ein abgestelltes Fahrzeug in Brand geraten; die Flammen griffen rasch auf das Gebäude über, in dem zahlreiche Druckgasbehälter lagerten, mutmaßlich mit Lachgas gefüllt. Mehrere dieser Gasflaschen explodierten bis tief in die Nacht hinein, schleuderten Trümmerteile durch die Gegend und setzten weitere Hallen sowie Freiflächen in Brand. Zeitweise waren rund 300 Einsatzkräfte mit fünf Löschzügen, Spezialfahrzeugen der Flughafenfeuerwehr und gepanzerten Wasserwerfern vor Ort, um die Flammen unter Kontrolle zu bringen. Wegen der dichten Rauchwolke und herumfliegender Metallteile wurden Teile der A1 gesperrt, 25 Menschen aus dem Gefahrenbereich gebracht, die Hafen- und Binnenschifffahrt zeitweise eingeschränkt.  Insgesamt wurden nach Behördenangaben elf Menschen verletzt, darunter acht Feuerwehrleute; zwischenzeitlich schwebte eine Person in Lebensgefahr, eine weitere wurde schwer verletzt. Die Staatsanwaltschaft ging dem Verdacht nach, dass mehr als 100 Lachgasflaschen unsicher in der betroffenen Halle gelagert worden waren; im Fokus stand ein 44-jähriger Geschäftsführer einer Firma, die die Halle als Untermieter nutzte. Wie viele der Flaschen tatsächlich explodiert waren, blieb zunächst unklar. Die Schäden auf den umliegenden Betriebsflächen waren deutlich sichtbar, auch benachbarte Unternehmen im Hafengebiet meldeten erhebliche Beeinträchtigungen.