Welt 19.01.2026
22:43 Uhr

„Es geht jetzt hammerhart weiter. Es warten hammerharte Aufgaben“


Die deutsche Handball-Nationalmannschaft gewinnt gegen Spanien und steht in der EM-Hauptrunde. Dort warten nur große Kaliber auf das Team von Alfred Gislason. Deutschland startet aber mit einem großen Vorteil in die heiße Turnierphase.

„Es geht jetzt hammerhart weiter. Es warten hammerharte Aufgaben“

Deutschlands Handballer haben ein historische Vorrunden-Aus bei der Europameisterschaft verhindert. Statt der Heimreise geht es für das Team von Alfred Gislason nach dem 34:32 gegen Spanien in die Hauptrunde. Und das als Gruppensieger. Dank des ersten Platzes in der Vorrunde nimmt das Team zwei Pluspunkte mit in die Hauptrunde. Der mit viel Leidenschaft erkämpfte Sieg (verlinkt auf https://www.welt.de/sport/handball/article696e474ca4073dd2f97f6db9/handball-europameisterschaft-deutschland-nach-prestige-erfolg-gegen-spanien-ploetzlich-gruppensieger.html) sicherte dem Bundestrainer zudem vorerst den Job. Bei einem erstmaligen Scheitern in der Vorrunde wäre Gislason, dessen Vertrag bis nach der WM 2027 gilt, wohl kaum im Amt zu halten gewesen. Der 66 Jahre alte Isländer kann nun im weiteren Turnierverlauf Argumente für sich sammeln. „Ich bin erleichtert und sehr stolz auf die Jungs. Sie haben überragend gespielt. Wir hatten einen Plan, die Spielzeiten mehr zu verteilen. Es wäre fast unmöglich, ohne die zwei Punkte das Halbfinale zu erreichen. Jetzt kommen extrem harte Gegner auf uns zu“, sagte Gislason, der auch auf die Kritik (verlinkt auf https://www.welt.de/sport/handball/article696c87f2cb02badbe0a0db4e/handball-em-alfred-scheisse-gecoacht-vercoacht-heftige-kritik-an-bundestrainer-gislason.html) von Juri Knorr nach der Niederlage gegen Serbien einging: „Ich habe überhaupt kein Problem mit Juri gehabt. Alle in der Mannschaft sollen ihre Meinung sagen.“ „Brutale Bretter. Es geht jetzt Schlag auf Schlag“ In der Hauptrunde trifft Deutschland auf den großen Turnierfavoriten Dänemark, Frankreich, Norwegen und Portugal oder Nordmazedonien. „Wir hatten den Glauben an uns. Wir sind als Gruppensieger weiter, nach zwei gutem und einem schlechten Spiel. Wir haben aber immer noch viel besser zu machen. Heute hat viele funktioniert, was wir vorbereitet haben. Es geht jetzt hammerhart weiter. Es werden hammerharte Aufgaben“, sagte Kapitän Johannes Golla. Abonnieren Sie WELTMeister bei Spotify (verlinkt auf https://open.spotify.com/show/7CX3rSNRL11YEnW7IzkWIS?si=82f337b82c6b4e32&nd=1&dlsi=56417d9ce6fc406c) , Apple Podcasts (verlinkt auf https://podcasts.apple.com/de/podcast/weltmeister/id1852960967) oder direkt per RSS-Feed (verlinkt auf https://weltmeister.podigee.io/feed/mp3) . Auch Justus Fischer, der sich mit Golla am Kreis abwechselte, hat großen Respekt vor den Gegnern in der Hauptrunde: „Da kommen jetzt brutale Bretter auf uns zu. Da geht es Schlag auf Schlag, da können wir die zwei Punkte gut gebrauchen.“