Der an Krebs (verlinkt auf https://www.welt.de/vermischtes/prominente/article692c8e995e75871cc1fc9b7f/thomas-gottschalk-wird-in-rtl-show-trotz-krebsdiagnose-auftreten-es-war-eine-tortur-sagt-seine-frau.html) erkrankte Moderator Thomas Gottschalk wollte nach Angaben seiner Frau Karina erst nicht zum Arzt gehen. Anfang Juli dieses Jahres habe sie geahnt, dass irgendwas nicht mit ihrem Mann stimme, sagte sie der „ Bild (verlinkt auf https://www.bild.de/unterhaltung/stars-und-leute/thomas-gottschalk-hat-krebs-karina-rette-ihm-das-leben-692d806c46f39b6230ff70a6) “-Zeitung: „Thomas wurde zusehends stiller und blasser und musste öfter zur Toilette. So kannte ich ihn nicht.“ Er habe sich auch nicht mehr so doll bewegen können, erzählte Karina Gottschalk der Zeitung weiter. Sie habe ihm dann einen Termin im Münchner Klinikum Rechts der Isar besorgt. „Denn, typisch Mann, er wollte natürlich nicht zum Arzt gehen“, sagte sie. Es seien verschiedene Untersuchungen gemacht worden und der Arzt habe dann gesagt, ihr Mann müsse sofort operiert werden. Die OP habe sieben Stunden gedauert, vier Tage später sei eine zweite gefolgt. Vielleicht wäre ihr Mann heute sonst nicht mehr am Leben Der 75-jährige Thomas Gottschalk hat nach Diskussionen um seine jüngsten Bühnenauftritte seine Krebs-Erkrankung in einem Interview der „Bild“-Zeitung öffentlich gemacht. Es handelt sich demnach um einen sehr seltenen bösartigen, rasch wachsenden Tumor, der sich aus den Zellen entwickelt, die die Blutgefäße auskleiden. „Gott sei Dank ist Thomas’ Krebs so früh erkannt worden“, sagte Karina Gottschalk. Vielleicht wäre ihr Mann heute sonst nicht mehr am Leben. „Auf jeden Fall wäre er nicht so glimpflich davongekommen.“ In zwei Monaten müsse ihr Mann zur Untersuchung ins MRT. „Wir zittern natürlich weiter“, sagte sie. „Aber wir hoffen und bleiben positiv.“ Schauspieler Christoph Maria Herbst drückte unterdessen seine Bewunderung für die Arbeitsmoral des schwer erkrankten Fernseh-Entertainers Thomas Gottschalk aus. Gottschalk hatte seine Krebsdiagnose monatelang verschwiegen und arbeitete weiter. „Er ist halt ein altes Zirkuspferd“, sagte Herbst bei der Premiere des neuen „Stromberg“-Kinofilms in Berlin. Gottschalk sei jemand, der „seine Verträge erfüllen wollte, der für sein Publikum da sein wollte“. Daher habe der Moderator wohl auch seine Krebs-Erkrankung zunächst nicht öffentlich gemacht, glaubt Herbst. „Damit sich eben keiner Sorgen macht und keiner glaubt, er wäre nicht mehr der große Unterhalter oder würde nicht mehr zur Verfügung stehen. Das ist ganz alte Schule und davor kann ich erst mal nur den Hut ziehen“, sagte Herbst.