Die Bundespolizei hat in einem Zug in Kehl (Ortenaukreis) einen afghanischen Staatsangehörigen mit elf gefälschten Identitätskarten erwischt. Der 24-Jährige behauptete, die Papiere gehörten seinen Familienangehörigen, wie die Bundespolizei mitteilte (verlinkt auf https://www.presseportal.de/blaulicht/pm/75292/6186869) . Bei der Durchsuchung seines Rucksacks stellten die Beamten „totalgefälschte Identitätskarten“ sicher, wie es heißt. Auch der Mann selbst hatte keine gültigen Papiere für den Grenzübertritt, ihm wurde die Einreise verweigert. Er war mit einem Zug aus Frankreich nach Deutschland gekommen. In Kehl kontrollierte ihn dann die Bundespolizei. Der 24-Jährige wurde wegen des Verschaffens von falschen amtlichen Ausweisen und der versuchten unerlaubten Einreise angezeigt. An allen deutschen Landesgrenzen gibt es seit dem 16. September 2024 wieder Grenzkontrollen bei Einreisen, zuvor war das bereits teilweise der Fall. Das Bundesinnenministerium hatte die Ausweitung angeordnet, um die Zahl der unerlaubten Einreisen stärker einzudämmen. Die zeitlich jeweils befristeten Kontrollen wurden zweimal verlängert – zuletzt bis Mitte März 2026. Grenzkontrollen sind im Schengen-Raum eigentlich nicht vorgesehen.