Deutschland hat die älteste Arbeitsbevölkerung Europas. Nirgendwo sonst arbeiten so viele 55- bis 64-Jährige. Aber es muss noch mehr gearbeitet werden, es muss noch länger gearbeitet werden, sonst kommt der Aufschwung nicht, der sowieso nicht kommt, aber wenn man dauernd arbeitet, merkt man das nicht. Dafür kämpft Friedrich Merz, der Kanzler, der unermüdlich damit beschäftigt ist, einen Hammer nach dem anderen zu produzieren. Kürzlich sah er die letzten Wochen des Mullah-Regimes voraus und hatte wie immer Recht. Es sind bestimmt die letzten 1000 Wochen der bärtigen Mördermänner, die unermüdlich daran arbeiten, an der Macht zu bleiben und sich bestimmt niemals telefonisch krankschreiben lassen. Wir müssten alle malochen wie die Mullahs oder wullachen wie der Wirtschaftsflügel der Union. Bis es in Deutschland wieder echte Arbeit gibt, simulieren wir sie einfach. Wir bauen Fabrikhallen, lassen Schornsteine rauchen, tragen Aktenordner über Gänge, fahren leere Holzkisten mit Gabelstaplern von einer Ecke in die andere, vergraben irgendwo Rohre und buddeln sie einen Monat später wieder aus.