Welt 10.02.2026
08:45 Uhr

Das kostet der frostige Winter die Hamburger


Der Energiedienstleister Techem hat Verbrauchsdaten aus 38.685 Hamburger Wohnungen ausgewertet. Demnach verbrauchten die Hamburger 13,9 Prozent mehr Energie.

Das kostet der frostige Winter die Hamburger

Im kalten Januar haben Hamburger Verbraucherinnen und Verbraucher mehr geheizt als im Vorjahreszeitraum. Das geht aus einer Auswertung des Energiedienstleisters Techem hervor. Der Auswertung zufolge haben Hamburger im Vergleich zum Januar des Vorjahres 13,9 Prozent mehr Energie verbraucht - etwa Erdgas, Fernwärme und Heizöl. Der Verbrauch ist damit in Hamburg stärker als im Bundesschnitt gestiegen. Deutschlandweit lag die Zunahme bei 12,6 Prozent. Techem aus Eschborn bei Frankfurt hat nach eigenen Angaben Verbrauchsdaten von nahezu zwei Millionen Wohnungen in Mehrfamilienhäusern ausgewertet. In Hamburg gingen Daten aus 38.685 Wohnungen in die Berechnung ein. Techem erwartet 11,5 Prozent höhere Kosten Übergreifend über alle Energieträger rechnet Techem in Hamburg mit einer Kostenzunahme von 11,5 Prozent. Bundesweit schätzt Techem diese auf 10,3 Prozent. Die Kosten hat das Unternehmen aus dem Verbrauch und den Jahresdurchschnittspreisen der Energieträger errechnet. Dass die Kosten schwächer als der Verbrauch steigen, hängt laut Techem damit zusammen, dass die Energiepreise im Mittel gefallen sind. Zuletzt hatten Berechnungen von Techem und dem Vergleichsportal Verivox ergeben, dass die Verbraucher schon im Gesamtjahr 2025 mit höheren Heizkosten rechnen müssen. So geht es mit dem Winter weiter Das Wetter im Norden bleibt ungemütlich. Am Dienstag wird es in allen Regionen stark bewölkt und teils neblig-trüb. Abends kann es von der Elbe her regnen, wobei der Regen teilweise gefrierend sein kann. In Mecklenburg-Vorpommern lockert es im Tagesverlauf kurz auf, bevor am Abend in Westmecklenburg Regen einsetzt, der zeitweise mit Schnee vermischt sein kann. Die Maximaltemperaturen liegen bei einem Grad auf Fehmarn, bei drei Grad im südlichen Binnenland und bei vier Grad in Hamburg. In Mecklenburg-Vorpommern liegen die Temperaturen zwischen 0 und 4 Grad. An der Küste dreht der Wind abends auf. Mittwoch bleibt ungemütlich mit Schnee und Glatteis In der Nacht zum Mittwoch kann es zeitweise regnen, überwiegend bleibt es bedeckt. Im Nordosten Schleswig-Holsteins und in Mecklenburg-Vorpommern muss mit Schnee und Glatteis gerechnet werden. Vereinzelt gibt es leichten Frost. Die Tiefstwerte liegen bei minus einem Grad auf Fehmarn, bei zwei Grad auf Helgoland und in Hamburg sowie zwischen zwei und null Grad in Mecklenburg. In Vorpommern wird es frostig bei minus einem Grad.