Welt 25.01.2026
20:22 Uhr

Borussia Dortmund muss einen plötzlichen Abgang verkraften


Borussia Dortmund wird mit einem überraschenden Abgang konfrontiert. Ein Spieler verlässt den Verein, der erst im Sommer gekommen war. Er hinterlässt eine personelle Lücke in der Abwehr.

Borussia Dortmund muss einen plötzlichen Abgang verkraften

Abwehrspieler Aarón Anselmino von Borussia Dortmund (verlinkt auf https://www.welt.de/sport/fussball/bundesliga/borussia-dortmund/article696b6f926b40895ba7f70f7d/quo-vadis-bvb-selbst-die-bayern-haben-dortmunds-erfolgsmodell-kopiert.html) steht nach nur sechs Monaten beim BVB vor einer Rückkehr zum FC Chelsea. Der Londoner Premier-League-Klub habe eine entsprechende Klausel aktiviert, berichteten „Bild“ sowie die Transferexperten David Ornstein und Fabrizio Romano übereinstimmend. Der BVB hatte den 20 Jahre alten Argentinier im vorigen Sommer eigentlich bis zum 30. Juni 2026 ausgeliehen. Der Innenverteidiger war geholt worden, um Personalsorgen in der Abwehr zu beheben. Zum Saisonstart fehlten mehrere Dortmunder Innenverteidiger verletzungsbedingt. Mit dem Abgang Anselminos hat der Klub noch sechs Innenverteidiger für drei Plätze im System von Niko Kovac zur Verfügung. Auch Anselmino traf das Verletzungspech zwischenzeitlich. Wegen einer Muskelverletzung und zuletzt wegen einer Oberschenkelverletzung fehlte er jeweils wochenlang. Anselmino kam am Samstag beim Dortmunder 3:0 beim 1. FC Union Berlin (verlinkt auf https://www.welt.de/sport/fussball/article69751aa5707d4aa20758021a/bvb-verkuerzt-rueckstand-auf-bayern-will-nicht-dass-es-im-maerz-entschieden-ist.html) als Einwechselspieler ab der 69. Minute zum Einsatz. Es war sein Comeback nach etwas mehr als einem Monat. Insgesamt absolvierte er bislang sechs Bundesligaspiele für den BVB und erzielte dabei ein Tor. Der FC Chelsea hat aktuell in der Innenverteidigung mit Levi Colwill (Kreuzbandriss) und Tosin Adarabioyo (Oberschenkelverletzung) zwei Verletzungen zu verkraften, die der Grund für die Rückholaktion sein könnten. Anselmino wollte einem Sky-Bericht zufolge eigentlich gerne in Dortmund bleiben. Sein Vertrag in London läuft bis 2031. Der BVB prüft demnach, ob man nun auf dem Transfermarkt aktiv werden muss.