Welt 26.11.2025
09:08 Uhr

Bluttat in Menden – Zielfahnder fassen „dicken“ Tatverdächtigen nach drei Monaten auf der Flucht


In einer Wohnsiedlung in Menden schoss er zwei Männer nieder, einer überlebte den Angriff nicht. Der Täter tauchte unter, eine europaweite Fahndung blieb über Monate erfolglos. Nun konnte der Tatverdächtige in Serbien gefasst werden.

Bluttat in Menden –  Zielfahnder fassen „dicken“ Tatverdächtigen nach drei Monaten auf der Flucht

Nach den tödlichen Schüssen auf einen Mann im sauerländischen Menden im August haben Zielfahnder des LKA den Tatverdächtigen Kenan M. bei einer Kontrolle in Serbien ausfindig machen können und ihn festgenommen. Dort hielt er sich unter falschen Personalien auf. Er soll jetzt der deutschen Justiz überführt werden. Bei der Tat im August war ein 45-Jähriger durch Schüsse in einem Wohngebiet getötet und ein 49-Jähriger schwer verletzt worden. Die Fahndung mit europäischem Haftbefehl nach dem 40 Jahre alten Tatverdächtigen blieb drei Monate lang erfolglos. Auch die Veröffentlichung eines Fahndungsbriefes führte nicht zum Ergebnis. Dabei wurde auch ein Foto des Mannes mit serbisch-montenegrinischer Staatsangehörigkeit veröffentlicht. Seine Figur wurde darin als „dick“ beschrieben. Nach Angaben der Staatsanwaltschaft waren alle Opfer Handwerker. Sie hätten demnach zuvor für den Tatverdächtigen gearbeitet und seien mit ihm in Streit geraten.