Welt 07.01.2026
11:21 Uhr

„Bis mindestens Montag“ – Hamburg reagiert auf Kälte mit Obdachlosenhilfe rund um die Uhr


Der Winter hat Hamburg mit Eis und Schnee fest im Griff. Für viele ist die weiße Pracht eine seltene Überraschung, für andere ein Problem – vor allem für jene, die kein Dach über dem Kopf haben. Nun reagiert die Stadt und weitet das Winternotprogramm aus.

„Bis mindestens Montag“ – Hamburg reagiert auf Kälte mit Obdachlosenhilfe rund um die Uhr

Aufgrund der wohl anhaltend frostigen Temperaturen in den kommenden Tagen können obdachlose Menschen das Hamburger Winternotprogramm rund um die Uhr nutzen. Mit Blick auf die Wetterlage seien die Übernachtungseinrichtungen in den Stadtteilen Hammerbrook und Moorfleet jetzt bis mindestens kommenden Montag ganztägig geöffnet, sagte ein Sprecher der Sozialbehörde der Deutschen Presse-Agentur. Normalerweise öffnen die Einrichtungen (verlinkt auf https://www.welt.de/regionales/hamburg/article695c8a52fb77630dac278aa3/winternotprogramm-zu-90-prozent-ausgelastet.html) mit ihren insgesamt mehr als 700 Plätzen um 17.00 Uhr und schließen um 9.30 Uhr am folgenden Tag. Wegen des Dauerfrosts waren die Öffnungszeiten in den vergangenen Tagen bereits von 15.00 Uhr am Nachmittag bis 11.00 Uhr am Folgetag verlängert worden. Im Rahmen des Winternotprogramms (verlinkt auf https://www.welt.de/regionales/hamburg/article254167404/Winternotprogramm-fuer-Obdachlose-beginnt.html) bieten die 400 Plätze in der Friesenstraße in Hammerbrook und die gut 300 Plätze in der Châu-und-Lân-Straße in Moorfleet Obdachlosen von November bis März ein Dach über dem Kopf – zusätzlich zu den ständigen Notübernachtungsstätten im Pik As in der Eiffestraße (330 Plätze) und der Frauen-Einrichtung Hinrichsenstraße (60 Plätze).