Welt 01.02.2026
15:48 Uhr

„Bin entsetzt“ – Uli Hoeneß attackiert Berater von Upamecano


Seit Monaten zieht sich der Vertragspoker in der Causa Dayot Upamecano. Der Verteidiger des FC Bayern lässt mit einer Entscheidung auf sich warten. Das verärgert die Bosse zunehmend. Ehrenpräsident Hoeneß attackiert nun die Berater des Franzosen.

„Bin entsetzt“ – Uli Hoeneß attackiert Berater von Upamecano

Als das Spiel am Samstagabend in Hamburg vorüber war, war im Nachgang nicht nur der Punktverlust des FC Bayern Thema. Als Sportvorstand Max Eberl nach dem 2:2 (1:1) beim HSV auf den Vertragspoker mit Abwehrstar Dayot Upamecano angesprochen wurde, fand er deutliche Worte. Eberl forderte zügig Klarheit. (verlinkt auf https://www.welt.de/sport/fussball/bundesliga/article697efba539137bad122e92e1/hsv-nervt-einfach-fc-bayern-aergert-sich-ueber-schiedsrichter-und-ballkinder.html) „Jetzt muss irgendwann eine Entscheidung her“, sagte er bei Sky. Der französische Nationalspieler hat einen unterschriftsreifen Vertrag vorliegen. Zuletzt war über eine baldige Deadline spekuliert worden. Schließlich läuft der Vertragspoker bereits seit langer Zeit. Zwischenzeitlich hatte es bereits Berichte gegeben, dass sich der deutsche Fußball-Rekordmeister und der französische Nationalspieler in Punkten wie einem Handgeld und einer Ausstiegsklausel einig geworden seien. Der 2021 für 42,5 Millionen Euro von RB Leipzig verpflichtete Innenverteidiger ist international begehrt und könnte die Münchner am Saisonende ablösefrei verlassen. Paris Saint-Germain oder Real Madrid gelten als Interessenten. Bayern-Chefs wollen Klarheit In München wären sie froh, würde sich Upamecano für die Bayern entscheiden. So sagte Ehrenpräsident Uli Hoeneß gegenüber dem „Kicker“: „Ich würde mich wahnsinnig freuen, wenn Dayot Upamecano sich für einen Verbleib beim FC Bayern entscheiden würde.“ Er wisse, ergänzte Hoeneß, dass sich der Verteidiger und dessen Familie in München sehr wohlfühlen: „Ich fürchte jedoch, dass seine Berater alles tun werden, um ihn aus München wegzulotsen.“ Demnach nehme der Nationalspieler an den Gesprächen gar nicht teil, diese würden allein dessen Berater führen. Hoeneß zeigt kein Verständnis für das Gebaren der Agenten. „Über dieses Verhalten bin ich entsetzt“, legte Hoeneß nach. Die Verantwortlichen des FC Bayern (verlinkt auf https://www.welt.de/sport/fussball/bundesliga/fc-bayern-muenchen/article697e01e85e77a4473abd6d67/wechsel-aus-nuernberg-fc-bayern-verpflichtet-neuen-chef-fuer-den-nachwuchs.html) wollen in den kommenden Tagen das direkte Gespräch mit dem Spieler suchen, der sich nun entscheiden muss.