Bremer Elitepolizisten sollen diskriminierende und sexistische Texte und Bilder in einer Chatgruppe geteilt haben. Zwei Kollegen des Spezialeinsatzkommandos (SEK) wurden daraufhin versetzt, wie ein Sprecher der Polizei Bremen mitteilte. Gegen alle Mitglieder des Chats laufen disziplinarrechtliche Prüfverfahren. Zuvor hatte das Regionalmagazin „ buten un binnen (verlinkt auf https://www.butenunbinnen.de/bremen-polizei-sek-unangemessene-chats-100.html) “ berichtet. Wann und wie die Vorwürfe bekannt wurden, ist unklar. Einem „Bild“-Bericht zufolge sollen auch Führungskräfte der Spezialeinheiten zu den Beschuldigten gehören. Zum genauen Inhalt äußert sich die Polizei nicht. Nur so viel: „Es handelt sich bei den bekannt gewordenen Inhalten um Äußerungen und Darstellungen, die für die Polizei Bremen nicht akzeptabel sind“, betonte der Sprecher. Noch sei nicht absehbar, welche Konsequenzen den beteiligten Beamten drohen. „Die weiteren internen Prüfungen dauern an“, teilte die Polizei mit. Innensenatorin Eva Högl (SPD) sei informiert und begleite den Fall. Högl selbst ließ mitteilen: „Die Inhalte dieser Chatgruppe verletzen die Würde von Menschen. Das ist beschämend und nicht hinnehmbar. Die Polizei Bremen hat entschlossen gehandelt und das Richtige getan.