Welt 17.05.2026
11:41 Uhr

Bei Chelsea wartet auf Alonso viel Arbeit


Jetzt ist es offiziell: Knapp vier Monate nach seinem Aus bei Real Madrid hat Xabi Alonso einen neuen Job. Der 44-Jährige geht in die Premier League zum FC Chelsea. „Es wird mir eine große Ehre sein“, sagt der Spanier.

Bei Chelsea wartet auf Alonso viel Arbeit

Xabi Alonso wird neuer Trainer von Premier-League-Club FC Chelsea (verlinkt auf https://www.welt.de/themen/chelsea-london/) . Wie die Blues mitteilten, unterschrieb der frühere Leverkusener Meistertrainer einen Vertrag bis 2030. Der Londoner Klub, der die Champions League verpasst hat und am Samstag auch das FA-Cup-Finale gegen Manchester City verlor, hatte sich vor gut drei Wochen von Trainer Liam Rosenior getrennt. „Im Kader steckt großes Talent, und dieser Fußballverein verfügt über enormes Potenzial. Es wird mir eine große Ehre sein, ihn zu führen. Nun liegt der Fokus auf harter Arbeit, dem Aufbau der richtigen Kultur und dem Gewinn von Titeln“, sagte Alonso. Noch bis zum Ende einer bislang enttäuschenden Saison ist der bisherige Jugendcoach Callum McFarlane für die Mannschaft verantwortlich. Zwei Spieltage vor Schluss liegen die Londoner in der Premier League (verlinkt auf https://www.welt.de/themen/premier-league/) nur auf Tabellenplatz neun, der nicht für eine Teilnahme am Europapokal berechtigt. Alonso: Double mit Leverkusen, aber kein Erfolg in Madrid Der 44 Jahre alte Alonso stand zuletzt bei Real Madrid (verlinkt auf https://www.welt.de/themen/real-madrid/) unter Vertrag, wurde aber bei den Königlichen nach nur einem halben Jahr im Amt freigestellt. Bayer (verlinkt auf https://www.welt.de/themen/bayer/) Leverkusen (verlinkt auf https://www.welt.de/themen/leverkusen/) hatte der Spanier in der Saison 2023/2024 zum nationalen Double geführt. In den letzten Monaten war Alonso auch immer wieder mit seinem Ex-Verein FC Liverpool in Verbindung gebracht worden. Bei den Reds verdichten sich aber aktuell die Anzeichen, dass es mit dem Niederländer Arne Slot weitergehen soll. Bei Chelsea wartet auf Alonso viel Arbeit. Seit der Trennung vor vier Jahren von Thomas Tuchel (verlinkt auf https://www.welt.de/themen/thomas-tuchel/) , der den Klub zum Champions-League-Triumph geführt hatte, wurden viele Trainer wie Graham Potter, Mauricio Pochettino (verlinkt auf https://www.welt.de/themen/mauricio-pochettino/) oder Enzo Maresca verbraucht. Dazu brachten die vielen Millionen-Transfers der vergangenen Jahre kaum Erfolg.