Elon Musk hat auf seiner Plattform X angekündigt, das alleinige Sorgerecht für seinen einjährigen Sohn Romulus beantragen zu wollen. Hintergrund ist offenbar ein Konflikt über den Umgang mit Transgender-Themen und grundsätzliche Differenzen zwischen ihm und der Kindsmutter, der Autorin Ashley St. Clair. Musk begründete seinen Schritt mit Aussagen St. Clairs auf X, die aus seiner Sicht den Schluss zuließen, sie könne ihrem einjährigen Sohn später eine geschlechtliche Transition ermöglichen. Das berichtet unter anderem das „ People Magazin (verlinkt auf https://people.com/elon-musk-says-he-s-going-to-file-for-full-custody-of-son-with-ashley-st-clair-11883638) “. Belege dafür, dass St. Clair entsprechende Pläne verfolgt, gibt es bislang allerdings nicht. Musk ist bekannt für seine kritische Haltung zu Trans-Themen. Der Tesla- und SpaceX-Chef hat sich wiederholt gegen körperverändernde Maßnahmen bei Minderjährigen ausgesprochen. Anlass dafür ist, dass sich eines von Musks insgesamt 14 Kindern bereits einer Transition unterzogen hat. Dabei handelt es sich seine als Sohn geborene Tochter Vivian Jenna Musk (verlinkt auf https://www.instagram.com/p/DO7F-IJEtDj/?hl=de&img_index=1) . „Mein Sohn Xavier ist tot – getötet vom Woke-Virus“, sagte Musk in einem Interview aus dem Jahr 2024. Dabei erzählt er auch, er sei hereingelegt worden, als es darum ging, wichtige Dokumente für Operationen zu unterschreiben. „Ich wurde dazu gebracht, das zu tun … die Leute, die das vorantreiben, sollten ins Gefängnis.“ Vivian hatte bereits 2022 offiziell ihren Namen ändern lassen und dabei erklärt, keinen Kontakt mehr zu ihrem Vater haben zu wollen. Auslöser der aktuellen Eskalation waren jüngste Äußerungen von St. Clair, in denen sie der Transgender-Gemeinschaft ihre Unterstützung zusagte und sich für frühere transphobe Aussagen in der Vergangenheit entschuldigte. Dabei bezog sie sich auch auf die Auswirkungen ihrer Worte auf Musks Tochter Vivian. St. Clair hatte aber auch den KI-Chatbot Grok von Musk öffentlich kritisiert, der derzeit heftig diskutiert wurde. Malaysia und Indonesien sperrten Grok bereits, während die britische Online-Sicherheitsbehörde eine Untersuchung einleitete. Dem Programm wird vorgeworfen, die sozialen Netzwerke mit stark sexualisierten Kinder- und Frauen-Aufnahmen zu fluten. Das US-Verteidigungsministerium will den umstrittenen KI-Chatbot allerdings gemeinsam mit Googles KI-Engine innerhalb des Pentagon-Netzwerks einsetzen. Grok beschränkt zudem die Bilderzeugung und -bearbeitung auf zahlende Nutzer. Zwischen Romulus‘ Mutter und Musk gibt es allerdings auch schon zuvor wegen verschiedener Themen Streit. Unter anderem hatte der Milliardär angezweifelt, überhaupt der Vater des Kindes zu sein. Ein im April 2025 bekannt gewordener Vaterschaftstest bestätigte laut „Wall Street Journal“ mit einer Wahrscheinlichkeit von 99,99 Prozent, dass Musk der Vater ist. Auch in Sachen Unterhalt gab es einen öffentlichen Konflikt: Musk gab deshalb an, er habe bereits insgesamt 2,5 Millionen Dollar an Romolus‘ Mutter überweisen und zahle jährlich 500.000 Dollar.