Es war eine der größten Geißeln der Menschheit, doch jahrelang schauten Politik, Industrie und Kirche teilnahmslos zu. Verzweifelte Männer, weinende Mütter und aufgebrachte Kinder konnten einfach nicht verstehen, was sie da regelmäßig auf den Displays ihrer Smartphones sehen mussten: Schon wieder hat das Mistding keinen Strom mehr und schon wieder gibt es nirgendwo eine Aufladegelegenheit. Und das mitten in dem Video, kurz bevor die schielende Katze in den Wäschekorb plumpst! Anstelle von iPhone 17e eine Revolution Doch jetzt wurden die Gebete der Geknechteten und Erniedrigten erhört – eines der größten Leiden auf der Erde wird wohl bald der Vergangenheit angehören. Der Apple-Konzern hat sich nämlich allem Anschein nach dazu entschieden, anstelle eines neuen iPhone 17e ein gänzlich anderes Smartphone-Modell mit einem noch nie da gewesenen Killer-Feature in den nächsten Wochen auf den Markt zu bringen. Geleakte Fotos deuten darauf hin, dass das neue iPhone 1876 keine Akkus mehr benötigt. Will heißen: Nie wieder Mattscheibe, nie wieder die hastige Suche nach einem Aufladekabel, nie wieder die traumatische Erkenntnis im Bus, dass das Telefon daheim noch an der Steckdose hängt. Retrolook und zwei Displays Den Apple-Technikern ist es – den Bildern nach zu urteilen – gelungen, das iPhone von der Versorgung durch Batteriestrom unabhängig zu machen. Zwei Kurbeln, sogenannte „iCranks“ im derzeit angesagten Retrolook, geben dem iPhone 1876 die nötige Spannung, um damit unbeschwert spannende Netflix-Serien über die Arbeitsbedingungen in Kobaltminen (verlinkt auf https://www.welt.de/wirtschaft/video164574778/Dieser-8-Jaehrige-arbeitet-damit-unsere-Handys-funktionieren.html) schauen zu können. Auch in Designdingen ist das neue, wahrscheinlich mehrere 1000 Euro teure Apple-Produkt ein Hingucker: Das Phone verfügt über gleich zwei Displays, die durch eine Röhre verbunden sind und auf einer Art Gabel aufliegen. Damit kann man Multimediainhalte jetzt sogar Stereo sehen, vermutet der 17-jährige Hacker, der die angeblich aus der Apple-Zentrale in Cupertino stammenden Bilder ins Netz gestellt hat. Social-Media-Sperre schon vorinstalliert Damit nicht genug: Anscheinend ist das neue iPhone, das Apple gerüchteweise im März in einer historischen Telefonvermittlungsstelle präsentieren will, weit mehr als schnöde Unterhaltungselektronik. Denn mithilfe der Stromerzeugungskurbeln trainiert der Smartphone-Besitzer seine Hände und Arme und tut so etwas für seine Gesundheit. Auch erfüllt das revolutionäre Gerät die Anforderungen für ein Social-Media-Verbot ab 14 s (verlinkt auf https://www.welt.de/politik/deutschland/video69955a5c73621fceec20e903/kanzler-vor-parteitag-kanzler-merz-befuerwortet-social-media-verbot-fuer-minderjaehrige.html) chon jetzt: Niemand unter 20 weiß, wie man das Ding überhaupt bedient. Folgen Sie GLASAUGE trotzdem auf Facebook (verlinkt auf http://www.facebook.com/glasauge.satire) , X (verlinkt auf https://twitter.com/WELT_GLASAUGE) oder Instagram (verlinkt auf https://www.instagram.com/glasauge_satire/) – und verpassen Sie künftig keine Scherzartikel und Zusatzsatiren!