Fahrgäste der Hamburger U-Bahn müssen sich am Mittwoch erneut nach einer Alternative umschauen. Die Gewerkschaft Ver.di hat erneut zu einem 24-stündigen Warnstreik aufgerufen, wie ein Sprecher sagte. Bereits Anfang des Monats standen die U-Bahnen in der Hansestadt einen Tag still. Verdi fordert in den laufenden Tarifverhandlungen bei der Hochbahn unter anderem 7,5 Prozent mehr Lohn mit einer sozialen Komponente für die unteren Entgeltgruppen sowie einen 200-Euro-Mietkostenzuschuss für Auszubildende. Verhandelt werden soll in weniger Tagen erneut. Viele Linienbusse der Hamburger Hochbahn waren schon am Dienstag streikbedingt nicht oder nur unregelmäßig im Einsatz. Der Warnstreik beschränkt sich auf die Linien der Betriebshöfe Alsterdorf, Hummelsbüttel und Langenfelde. Komplett betroffen waren und sind nach Angaben der Hochbahn 37 von insgesamt 112 Buslinien. Und zwar die Linien 4, 5, 6, 7, 17, 18, 19, 20, 24, 26, 30, 37, 111, 115, 170, 172, 174, 176, 177, 179, 181, 183, 214, 218, 270, 276, 277, 292, 375, 391, 603, 606, 607, 613, 616, 617, 624 und X86. Das Unternehmen prüft nach eigenen Angaben aber, ob ein stark eingeschränktes Grundangebot auf diesen Buslinien ermöglicht werden könne – und so fuhr etwa die viel genutzte Linie 5 dann doch häufiger. Die Hochbahn rät betroffenen Kunden, nach Möglichkeit auf U- und S-Bahnen ausweichen, da diese ebenso wie die Fähren der Hadag nicht vom Warnstreik betroffen sind – jedenfalls gilt das für den Dienstag. Am Mittwoch fahren dann die S-Bahnen und die Buslinien, die Dienstag bestreikt wurden. Schwerer wird es in Hamburgs Osten, denn am Mittwoch liegt bei den Bussen der Streikschwerpunkt hier. Wer sich informieren möchte, kann das nach Angaben der Hochbahn in folgenden digitalen Angeboten machen: hvv-App, hvv-switch-App und hvv.de. Die Hochbahn will ihre Fahrgäste auch über die Social-Media-Kanäle sowie auf hochbahn.de informieren.