Am Montagmorgen war die Berliner Stadtautobahn 100 zwischen Treptower Park und dem Autobahnkreuz Neukölln in beide Fahrrichtungen für eine Dreiviertelstunde gesperrt. Grund war laut Polizei eine versuchte Protestaktion der „Neuen Generation“ auf der Hatun-Sürücü-Brücke. Auf X (verlinkt auf https://x.com/polizeiberlin/status/2025837012889026560?ref_src=twsrc%5Etfw%7Ctwcamp%5Etweetembed%7Ctwterm%5E2025837012889026560%7Ctwgr%5E%7Ctwcon%5Es1_&ref_url=about%3Asrcdoc) schrieben sie: „Aktuell ist die Stadtautobahn #BAB100 zwischen Treptower Park und Autobahnkreuz #Neukölln beidseitig gesperrt. Grund dafür ist eine versuchte Blockade-Aktion auf der Hatun-Sürücü-Brücke. Unsere Einsatzkräfte sind bereits vor Ort, um den Verkehr schnellstmöglich wieder zu gewährleisten.“ Wie der „Tagesspiegel“ (verlinkt auf https://www.tagesspiegel.de/berlin/berliner-stadtautobahn-a100-gesperrt-neue-generation-aktion-zwischen-treptower-park-und-dem-autobahnkreuz-neukolln-15280932.html) mit Verweis auf den Polizeisprecher berichtet, war die Autobahn „aus Sicherheitsgründen“ gesperrt worden, nachdem sich ein Aktivist der „Neuen Generation“ illegalerweise auf eine Schilderbrücke begeben hatte. Die Person hatte darauf ein Banner aufgehängt mit der Aufschrift: „Wir rasen in den Faschismus – #MerzMafia“. Höhenretter der Polizei haben den Aktivisten von der Schilderbrücke geholt. Er und eine weitere Person der „Neuen Generation“ wurden im Anschluss in eine Gefangenenstelle gebracht. Entsprechende Ermittlungen würden nun geprüft, sagte ein Polizeisprecher weiter. Im Februar 2025 hatte sich die Protestgruppe „Letzte Generation“, die jahrelang vor allem mit Sitzblockaden auf Straßen und anderen Klimaschutz-Aktionen für großes Aufsehen gesorgt hatte, in die „Neue Generation“ umbenannt. Auch sie kämpft für eine andere Umweltpolitik, aber nicht nur. Im Sommer 2025 beschmierten sie das Bruderkuss-Bild der East Side Gallery in Berlin (verlinkt auf https://www.welt.de/politik/deutschland/video256284480/attacke-auf-east-side-gallery-neue-generation-beschmiert-bruderkuss-bild-in-berlin.html) mit israelkritischen Parolen. Die „Neue Generation“ erklärte damals, die Aktivisten hätten mit der Aktion „gegen den Genozid im Gazastreifen“ und gegen deutsche Waffenlieferungen an Israel protestieren wollen. Das „Bruderkuss“-Motiv zeigt den früheren sowjetischen Staatschef Leonid Breschnew mit dem ehemaligen DDR-Staatsratsvorsitzenden Erich Honecker.