Am Karnevalssamstag soll mitten in der Kölner Innenstadt eine 17-Jährige vergewaltigt worden sein. Nach bisherigen Erkenntnissen ereignete sich die Tat gegen 18 Uhr in einer mobilen Toilette an der Roonstraße am Rathenauplatz. Der mutmaßliche Täter ist flüchtig, teilte die Polizei mit. Die Jugendliche beschreibt ihn als etwa 1,70 bis 1,75 Meter groß, mit schmaler Statur und schwarzen Haaren im sogenannten „Boxer-Haarschnitt“. Er sei schwarz gekleidet gewesen. Die Kriminalpolizei hat die Ermittlungen aufgenommen und bittet mögliche Zeugen, sich zu melden. Zuvor war bekannt geworden, dass es am Wochenende beim Karneval zu mehreren Messerangriffen gekommen war (verlinkt auf https://www.welt.de/vermischtes/article6992cca6bb931d68f28a261d/havixbeck-und-grefrath-messerangriffe-bei-karnevalsfeiern-in-nordrhein-westfalen.html) . Unter anderem sitzt 16-Jähriger deshalb in Untersuchungshaft. Das Sicherheitskonzept der Kölner Polizei bei Großereignissen steht seit Jahren in der Kritik, nachdem in der Silvesternacht 2015 auf der Domplatte Hunderte Frauen sexuell belästigt und bestohlen worden waren. Die Oberbürgermeister Henriette Reker (parteilos) hatte damals Frauen empfohlen, Frauen sollten eine „Armlänge Abstand“ zu Fremden halten.