Welt 31.07.2026
09:52 Uhr

16-Jährige gesteht erfundene Vergewaltigung – Polizei entlarvt Widersprüche beim Tatablauf


Die Anzeige einer 16-Jährigen wegen einer angeblichen Vergewaltigung in Stuttgart war nach Polizeiangaben frei erfunden. Nun wird gegen die Jugendliche ermittelt.

16-Jährige gesteht erfundene Vergewaltigung – Polizei entlarvt Widersprüche beim Tatablauf

Die angebliche Vergewaltigung einer Jugendlichen in einer öffentlichen Toilette in der Stuttgarter Innenstadt hat es nach Erkenntnissen der Polizei nicht gegeben. „In einer Vernehmung räumte die 16-Jährige letztlich ein, dass die Vergewaltigung vorgetäuscht war“, teilte die Polizei mit (verlinkt auf https://www.presseportal.de/blaulicht/pm/110977/6324725) . Zuvor seien den Ermittlern Widersprüche beim geschilderten Tatablauf aufgefallen. Die Jugendliche hatte Ende Juni angegeben, auf dem Heimweg von einer Feier von zwei unbekannten Männern verfolgt worden zu sein. Als sie habe flüchten wollen, sei sie gestürzt und anschließend von den Männern vergewaltigt worden. Nun ermittelt die Polizei gegen die 16-Jährige wegen des Verdachts des Vortäuschens einer Straftat. Zu den Hintergründen machte die Polizei keine Angaben.