Welt 28.12.2025
20:13 Uhr

1017 Partien – der nächste Rekord der „spielenden DEL-Legende“


Er hielt bereits die Bestmarke für die meisten Torvorlagen in der Geschichte der Deutschen Eishockey Liga. Nun ist Daniel Pietta auch DEL-Rekordspieler. An ein Karriereende denkt der 39-Jährige trotzdem noch lange nicht.

1017 Partien – der nächste Rekord der „spielenden DEL-Legende“

Die Zahl ist schon jetzt beeindruckend, doch ein Ende ist für den ewigen Daniel Pietta noch nicht in Sicht. Der mittlerweile 39 Jahre alte Stürmer des ERC Ingolstadt möchte nämlich noch „bis mindestens 40“ in der Deutschen Eishockey Liga (DEL) spielen, wie er immer wieder erzählt. Vorausgesetzt Pietta bleibt gesund, dürfte er dann seinen Rekord für die meisten Hauptrundenspiele in der DEL locker weiter ausbauen. Mit Partie 1017 im Heimspiel gegen die Grizzlys Wolfsburg übernahm der Olympia-Teilnehmer von 2022 die alleinige Bestmarke und ließ Mirko Lüdemann hinter sich. Pietta hielt zuvor bereits den Rekord für die meisten Vorlagen in der deutschen Eliteklasse. Noch vor dem ersten Puck wurde er mit einem Blumenstrauß und einem Bild geehrt, die Fans feierten den Rekordspieler mit Sprechchören. Abonnieren Sie WELTMeister bei Spotify, (verlinkt auf https://open.spotify.com/show/7CX3rSNRL11YEnW7IzkWIS?si=82f337b82c6b4e32&nd=1&dlsi=56417d9ce6fc406c) Apple Podcasts (verlinkt auf https://podcasts.apple.com/de/podcast/weltmeister/id1852960967) oder direkt per RSS-Feed. (verlinkt auf https://weltmeister.podigee.io/feed/mp3) „Ich bin aufgewachsen, da habe ich Mirko Lüdemann noch auf dem Eis gesehen als Fan. Jetzt mit ihm da oben zu stehen, ist schon was Besonderes“, sagte Pietta nach der Partie bei MagentaSport. Beim 2:1-Sieg nach Penaltyschießen war er einmal mehr entscheidend beteiligt und leitete mit einem gewonnenen Bully im ersten Drittel das zwischenzeitliche 1:1 ein. Pietta hatte in Krefeld einen Zehnjahresvertrag Sein erstes DEL-Spiel absolvierte der gebürtige Krefelder für seinen Heimatverein im November 2003, da war der Center noch keine 17 Jahre alt. 2015 unterzeichnete er dann bei seinem Herzensklub einen Langzeitvertrag über zehn Jahre. Nach einem Wechsel in der Geschäftsführung und einem Streit zog Pietta 2020 allerdings vorzeitig nach Ingolstadt weiter. In Oberbayern hat die Nummer 86 längst eine neue Heimat gefunden. Hier besitzt die „spielende DEL-Legende“, wie ihn Sportdirektor Tim Regan einmal nannte, noch einen Vertrag bis zum Sommer. Hier kann Pietta, der auch den Nachwuchs beim ERC trainiert, in den kommenden Monaten weiter Rekordmarken ausbauen.