Reptilien sind böse und gefährlich, deswegen haben sie keinen Zutritt zu Zoomania, wo sonst alle Tiere mehr oder weniger gleich und frei nebeneinander leben. Aber stimmen die Vorurteile gegenüber Schlangen, Echsen und Co. oder ist das Ganze ein Komplott, um den Machterhalt anderer Tiere zu sichern? Die ungleichen Partner Judy Hopps (Kaninchen) und Nick P. Wilde (Fuchs) befinden sich wieder mittendrin in einer groß angelegten Verschwörung.
Und das Disney-Abenteuer kommt bei Kinofans gut an. Mit einem weltweiten Einspielergebnis von 1,7 Milliarden US-Dollar ist »Zoomania 2« der erfolgreichste US-Animationsfilm der Geschichte. Damit überholt die Fortsetzung den bisherigen Rekordhalter »Alles steht Kopf 2«, der 2024 1,69 Milliarden Dollar eingespielt hatte.
»Zoomania 2« belegt nun auch einen Top-Ten-Platz in der ewigen Rangliste aller Filme, direkt hinter »Spider-Man: No Way Home« (1,9 Milliarden). Auf Platz eins bleibt weiterhin »Avatar« mit 2,9 Milliarden Dollar.
»Dieser Meilenstein gebührt in erster Linie den Fans auf der ganzen Welt, deren Begeisterung ihn möglich gemacht hat«, erklärte Alan Bergman, Co-Vorsitzender von Disney Entertainment, laut einer Pressemitteilung über den »Zoomania 2«-Erfolg. Er sei »unglaublich stolz« auf die Filmemacher Jared Bush, Byron Howard und Yvett Merino sowie das gesamte Team der Walt Disney Animation Studios.
Der Film hat damit die Hoffnungen des Kinostarts nicht enttäuscht. Mit 556 Millionen Dollar Einspielergebnis am Startwochenende hatte der Animationsfilm bereits einen Rekord gebrochen.
»Zoomania 2« kommt fast zehn Jahre nach dem ersten Teil, der seinerzeit die Erwartungen übertraf. Vor allem in China entwickelte sich der erste Film, dort bekannt als »Crazy Animal City«, überraschend zu einem Hit und spielte 236 Millionen US-Dollar ein. Shanghai Disneyland hat sogar einen Themenbereich, der den Filmen gewidmet ist.
