SpOn 26.11.2025
11:47 Uhr

»Rush Hour«: Donald Trump wünscht sich neuen Film – und bekommt ihn wohl


Der US-Präsident mischt gern überall mit, auch im Kino. Er will seine Lieblingsfilmreihe »Rush Hour« wiederbeleben – und lässt dafür Beziehungen zum Paramount-Chef spielen.

»Rush Hour«: Donald Trump wünscht sich neuen Film – und bekommt ihn wohl

In »Rush Hour« kämpfen sich Jackie Chan, heute 71, und Chris Tucker, 54, als zwei ungleiche Polizisten über die Leinwand. Ein schlecht gealterter Comedy-Actionfilm, unter anderem wegen seiner rassistischen Gags, wie viele User auf Social Media finden. Das scheint ganz nach Donald Trumps Geschmack zu sein, denn der US-Präsident soll sich dafür eingesetzt haben, dass die Filmreihe nun fortgeführt wird. Paramount steht Medienberichten zufolge kurz vor dem Abschluss eines Vertriebsvertrags für »Rush Hour 4«.

Die Plattform Semafor  berichtet, dass Trump persönlich Druck auf Paramount ausübte, »Rush Hour« wiederzubeleben. Trump pflegt enge Verbindungen zu Larry Ellison und dessen Sohn David Ellison. Larry Ellison ist einer der prominentesten finanziellen Unterstützer Trumps, sein Sohn leitet Skydance, den neuen Eigentümer von Paramount. Trump hat Ellisons Führung des Medienunternehmens öffentlich gelobt.

Laut Insidern soll Paramount eine feste Vertriebsgebühr für den Kinostart von »Rush Hour 4« erhalten und muss weder Marketing noch Finanzierung übernehmen, berichtet »Variety «. Warner Bros. – deren Label New Line bereits den Originalfilm »Rush Hour« von 1998 sowie die Fortsetzungen von 2001 und 2007 produzierte – erhalte demnach einen Anteil der Kinoeinnahmen.

Umstrittener Regisseur drehte auch Melania-Doku

Der letzte Teil der Filmreihe, »Rush Hour 3«, erschien 2007. Regisseur Brett Ratner wurde 2017 wegen Vorwürfen der sexuellen Belästigung von Hollywood fallen gelassen, seitdem wollte ihn kein Studio engagieren oder den nächsten »Rush Hour«-Film produzieren.

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Mittlerweile konnte Ratner in Hollywood wieder Fuß fassen, als bekannt wurde, dass er eine Dokumentation über First Lady Melania Trump drehen würde. Der Regisseur hatte mit dem Dreh ein enges Verhältnis zur Präsidentenfamilie aufgebaut, Amazon zahlte für die Veröffentlichung der Doku etwa 40 Millionen Dollar.

esk