Der britische Schauspieler Rupert Grint rechnet auch 14 Jahre nach dem letzten »Harry Potter«-Film nicht damit, jemals vollständig aus dem Schatten seiner Rolle als Ron Weasley herauszutreten. Das störe ihn allerdings keineswegs, erklärt der heute 37-Jährige in einem Gespräch mit der BBC. Viele Menschen hätten durch die Filme einen prägenden Bezug zu ihrer Kindheit, sagt Grint – und es mache ihm Freude, diesen Fans zu begegnen.
Grint, der bereits im Alter von elf Jahren für die Rolle des Hogwarts-Schülers besetzt wurde, beschreibt diese Erfahrung heute als »verrückt«. Die Verfilmungen der Bücher von J.K. Rowling hätten sein Leben »sehr schnell verändert«. Als großer Fan der Vorlage sei es für ihn »wie ein Eintauchen in die Bücher« gewesen.
Trotz späterer Rollen – unter anderem im Film »Into the White«, der Apple-TV-Serie »Servant« sowie Auftritten auf der Theaterbühne und in einem Ed-Sheeran-Musikvideo – ist Grint bis heute stark mit Ron Weasley verbunden. Im Vergleich zu seinen Co-Stars Daniel Radcliffe und Emma Watson ist es ihm schwerer gefallen, sich von seiner Figur in der beliebten Filmreihe zu lösen.
Eine Rückkehr in die Zauberwelt schließt Grint dennoch nicht aus. Auf die Frage, ob er dem Beispiel seines Kollegen Tom Felton folgen könnte, der kürzlich als Draco Malfoy am Broadway auftrat, sagte er: »Vielleicht in Zukunft. Sag niemals nie.« Derzeit genieße er jedoch vor allem seine Projekte jenseits des Potter-Universums – auch wenn Weasleys Schatten ihn weiterhin begleitet.
